Zum Hauptinhalt Zur Navigation

HP will Walter Hewlett nicht mehr im Aufsichtsrat

Sohn des Firmengründers nicht mehr nominiert. Der Hewlett-Packard-Aufsichtsrat hat mitgeteilt, dass man Walter Hewlett, den Sohn des Firmenmitbegründers, nicht mehr für einen Sitz im Board of Directors nominieren wolle.
/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Begründet wird dies mit seiner fortgehenden feindlichen Haltung gegenüber dem Unternehmen, die vor allem mit der Einreichung einer Klage gegen den Konzern sowie mangelnder Aufrichtigkeit zu tun habe, die ihm der Verwaltungsrat vorwirft. Zudem sei das gegenseitige Vertrauen gestört, hieß es in einer Erklärung(öffnet im neuen Fenster) des Verwaltungsrates.

Walter Hewlett kritisierte, dass HP die Stimmen der Deutschen Bank und anderer Großaktionäre zur Fusion unrechtmäßig beeinflusst habe. Dies soll nun ein Gericht in Delaware klären. HP bestreitet die Vorwürfe. Die Nachkommen der Firmengründer William Hewlett und David Packard kontrollieren 18 Prozent des Aktienvolumens und sind erbitterte Gegner der geplanten Fusion mit Compaq.


Relevante Themen