Trotz schlechter Bilanz gibt sich Pixelpark hoffnungsvoll
Das im April 2001 eingeleitete Effizienzprogramm war nach Angaben des Unternehmens auf der Kostenseite dennoch erfolgreich. Durch die Maßnahmen wurden die Belastungen innerhalb des Pixelpark-Konzerns von 31,1 Millionen Euro im ersten Quartal um fast 48 Prozent auf 16,4 Millionen Euro im vierten Quartal 2001 reduziert. Außerdem zeigen sich die positiven Effekte auch bei der Entwicklung des EBITDA über die Quartale hinweg: Lag das EBITDA im ersten Quartal noch bei -5,0 Millionen Euro, hatte es sich im vierten Quartal 2001 auf -2,1 Millionen Euro reduziert. Allerdings konnten die Ergebnisse des Effizienzprogramms nicht den Umsatzeinbruch im dritten und vierten Quartal 2001 ausgleichen.
Als Konsequenz daraus leitete die Pixelpark AG im Dezember 2001 ein grundlegendes Sanierungs- und Restrukturierungskonzept ein, um das Unternehmen auf die veränderten Marktanforderungen auszurichten. Es umfasst eine geografische und organisatorische Fokussierung, eine Stärkung des Vertriebs und weitere Kapazitätsanpassungen. Sämtliche Maßnahmen sollen Ende des ersten Quartals 2002 abgeschlossen werden.
"Das Jahr 2001 war sicherlich das bisher schwierigste für Pixelpark. Besonders schwer ist mir der nochmalige Personalabbau um 200 Stellen auf derzeit zirka 600 Mitarbeiter gefallen" , sagte Paulus Neef, Vorstandsvorsitzender der Pixelpark AG anlässlich der Bilanzpressekonferenz. "Für die erste Hälfte des Jahres 2002 sehen wir am Markt keine signifikante Verbesserung und gehen deshalb von ähnlichen Umsätzen wie in der zweiten Jahreshälfte 2001 aus. Insgesamt bedeutet das, dass wir einen geringeren Jahresumsatz für 2002 als in 2001 erwarten." Und er ergänzte: "Alle unsere ergriffenen Maßnahmen und Aktivitäten zielen auf Profitabilität: Unser Ziel ist es, in 2002 insgesamt ein positives EBITDA zu erreichen."