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Consors verzeichnete 2001 starken Ertragseinbruch

Kostensenkungsprogramm umgesetzt

Der Konzernabschluss der Consors Discount-Broker AG des Geschäftsjahres 2001 ist durch die stark rückläufigen Transaktionszahlen und -volumina in einem sehr schwachen Kapitalmarktumfeld belastet worden, verkündete das Unternehmen. Die operativen Erträge haben sich demgemäß auf 179,6 Millionen Euro (im Vorjahr 333,7 Millionen Euro) verringert. Durch die Umsetzung des im Jahr 2001 eingeleiteten Kostensenkungsprogramms konnten die operativen Aufwendungen vor Abschreibungen auf 243,9 (266,2) Millionen Euro reduziert werden und haben sich damit deutlich besser entwickelt als erwartet.

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Bei Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 38,3 Millionen Euro (Vorjahr: 23,4 Millionen Euro) beläuft sich das ausgewiesene operative Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf -62,8 Millionen Euro (Vorjahr: 26,5 Millionen Euro) bzw. auf -1,32 Euro je Aktie nach 0,58 Euro im Vorberichtsjahr. Vor dem Hintergrund der unsicheren konjunkturellen Aussichten und des schwierigen Marktumfelds wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen und Firmenwerte in Höhe von 79,5 Millionen Euro vorgenommen, die sich auf Ebene des Einzelabschlusses der Consors Discount-Broker AG in steuerlich nutzbaren Abschreibungen auf verbundene Unternehmen sowie Beteiligungen widerspiegeln.

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Der Jahresabschluss weist somit einen Fehlbetrag von 125,5 Millionen Euro aus, das entspricht -2,64 Euro je Aktie. Mit einer Kern- und Eigenkapitalquote von 30 Prozent der gewichteten Risikoaktiva verfügt die Consors-Gruppe über eine gute Eigenkapitalausstattung und liegt damit deutlich über den gesetzlichen Anforderungen von 4 Prozent bzw. 8 Prozent. Im Geschäftsjahr 2000 hatte Consors einen Jahresüberschuss von 17 Millionen Euro oder 0,38 Euro je Aktie ausgewiesen und eine Dividende von 0,18 Euro gezahlt.

In der Überleitungsrechnung vom Jahresergebnis zum operativen Ergebnis werden im Jahresabschluss als wesentliche Positionen außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von 26,9 Millionen Euro und Firmenwerte in Höhe von 52,6 Millionen Euro, planmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte mit 14 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5 Millionen Euro) und Restrukturierungsaufwendungen mit 5,6 Millionen Euro ausgewiesen. Damit belaufen sich die Sondereffekte auf insgesamt 99,1 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5 Millionen Euro). Nach 35,2 Millionen Euro (Vorjahr: 0 Millionen Euro) Steuerbereinigungseffekten und 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 0 Millionen Euro) Effekten aus der Bereinigung von Minderheitsanteilen ergibt sich ein operatives Ergebnis nach Steuern von -62,8 Millionen Euro (Vorjahr: 26,5 Millionen Euro), entsprechend -1,32 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,58 Euro je Aktie).

Die Consors-Gruppe verzeichnete im Berichtsjahr einen Zuwachs von rund 40.000 Neukunden (netto) auf insgesamt 565.701 Kunden. Die Zahl der Trades fiel auf 7,4 Millionen (Vorjahr: 12,3 Millionen), entsprechend 1,1 Trades pro Kunde und Monat. Das Depot- und Einlagevolumen der Kunden hat sich durch die Kursrückgänge auf 7,2 Milliarden Euro (9,1 Milliarden Euro) verringert. Das darin enthaltene Fondsvolumen stieg im selben Zeitraum auf 1,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,0 Milliarden Euro). Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum 1. Januar 2002 auf 1.312 (Vorjahr: 1.593) verringert.

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Hugo 28. Mär 2002

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