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PrimaCom: Jahresfehlbetrag von 104,1 Millionen Euro

Umsatz wurde um 33,1 Prozent gesteigert

Der Kabelnetzanbieter PrimaCom AG hat die Ergebnisse der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften für das am 31. Dezember 2001 zu Ende gegangene Geschäftsjahr veröffentlicht. In den zwölf Monaten des Jahres 2001 wurde ein Umsatzerlöswachstum von 33,1 Prozent auf 165,5 Millionen Euro gegenüber 124,3 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Geschäftsjahres 2000 verzeichnet.

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Der Anstieg ist in erster Linie auf die Umsatzbeiträge von Multikabel in den Niederlanden über das gesamte Jahr 2001 gegenüber lediglich einem Quartal in 2000 sowie auf die Akquisition von Quicknet in den Niederlanden am 1. Juli 2001 zurückzuführen. Weitere Faktoren für das Umsatzwachstum waren Entgelterhöhungen im analogen Kabelfernsehgeschäft sowie der kontinuierliche Zuwachs in den Bereichen Highspeed-Internetzugang, Datenkommunikation und Digitalfernsehen in Deutschland und in den Niederlanden.

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Das angepasste EBITDA-Ergebnis im Geschäftsjahr 2001 betrug 72,6 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 39,9 Prozent gegenüber der Vergleichszahl des Geschäftsjahres 2000 entspricht. Das angepasste EBITDA-Ergebnis im vierten Quartal belief sich auf circa 18,9 Millionen Euro oder 75,6 Millionen Euro hochgerechnet auf Jahresbasis. Die Marge des angepassten EBITDA verbesserte sich von 41,7 Prozent auf 43,9 Prozent.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 verzeichnete die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von 104,1 Millionen Euro bzw. 5,26 Euro pro Aktie gegenüber einem Jahresfehlbetrag von 64,3 Millionen Euro bzw. 3,26 Euro pro Aktie im Vorjahr. Der Anstieg des Jahresfehlbetrages ist im Wesentlichen auf nicht liquiditätswirksame Abschreibungen in Höhe von 42,8 Millionen Euro zurückzuführen. Auf Grund der Änderungen der Bilanzierungsrichtlinien für Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte erwartet die Gesellschaft künftig eine Verringerung der Höhe der Abschreibungen.

Besonders stark waren die Zuwächse bei den Hochgeschwindigkeits-Internet-Diensten, kommentiert das Unternehmen. Das vierte Quartal 2001 schloss die Gesellschaft mit einem auf Jahresbasis hochgerechneten angepassten EBITDA Ergebnis von rund 76,5 Millionen Euro ab.

Im Hinblick auf die Bilanz kündigte die Gesellschaft die Refinanzierung ihres vorrangigen Bankdarlehens und Betriebsmittelkredites an. Damit glaubt sie, sich zusätzliche Flexibilität zur Einhaltung ihrer finanziellen Verpflichtungen verschafft zu haben. Die Finanzierung enthält eine Wandlungsoption in Geschäftsanteile ab dem 31. Dezember 2004. Maximal können 65 Prozent gewandelt werden. Die Wandlungsrate basiert auf dem zwölffachen angepassten EBITDA der vorausgehenden vier Quartale, abzüglich Verschuldung. Die Gesellschaft kann ihren zweitrangig besicherten Betriebsmittelkredit in Höhe von 375 Millionen Euro jederzeit bis zum 31. Dezember 2004 ganz oder teilweise tilgen. Dieser neuen Finanzierung müssen 75 Prozent der auf der nächsten Jahreshauptversammlung anwesenden Aktionäre zustimmen.



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