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Otto-Versand verdient gut mit E-Commerce

Computerdistributor Actebis mit Umsatzverlust. Der Otto Versand steigerte seine weltweiten Online-Umsätze im reinen Endverbrauchergeschäft (Business to Consumer bzw. B2C) um 56 Prozent von 1,1 Milliarden Euro auf nunmehr 1,7 Milliarden Euro. Damit stärkte Otto seine Position als weltweite Nummer zwei hinter Amazon. Bei der Einzelgesellschaft Otto Versand, Hamburg, übertrifft der Online-Anteil am Umsatz mit rund 490 Millionen Euro entsprechend plus 42 Prozent bereits deutlich die Zehn-Prozent-Marke.
/ Andreas Donath
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"Unsere im Wettbewerbsvergleich starke Position konnten wir auch im vergangenen Jahr trotz des weltweit negativen Konsumklimas behaupten" , kommentierte Dr. Michael Otto, Vorstandsvorsitzender des Otto-Konzerns die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2001/02, das Ende Februar zu Ende ging. "Dank effizienten Kostenmanagements einschließlich Überprüfung unserer Personalkostenstrukturen agieren wir trotz eines leichten Umsatzrückgangs weiterhin aus einer Position der Stärke heraus. Viel Freude machen uns insbesondere unsere Investitionen in die wachstumsstarken Geschäftsfelder der Zukunft wie E-Commerce und Multikanal-Vertrieb."

Mit hohen zwei- bis dreistelligen Zuwachsraten entwickelten sich auch die neuen Multichannel- und Internet-Joint-Ventures bzw. Start-ups wie OBI@OTTO, travelchannel.de, Travelocity Euroope, myToys, discount24, MEXX Direct und Otto Supermarkt Service. Im Verlauf der vergangenen drei Jahre hat Otto rund 250 Millionen Euro in diese Geschäftsfelder investiert.

Insgesamt gesehen erwirtschaftete die weltweite Otto-Gruppe einen leichten Umsatzrückgang in Höhe von 3,1 Prozent auf 22,805 Milliarden Euro im Vergleich zu 23,526 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Auslandsanteil am Umsatz beträgt 54 Prozent (Vorjahr: 55 Prozent). Der Otto Versand als Einzelgesellschaft weist ein Umsatzminus von 0,8 Prozent auf 3,319 Milliarden Euro aus (Vorjahr: 3,346 Milliarden Euro).

Einen Umsatzverlust musste im Großhandelssegment der Computerdistributor Actebis hinnehmen. Nachdem in den vorangegangenen Jahren hohe Wachstumsraten die Regel waren, brach im vergangenen Jahr der Computermarkt signifikant zweistellig ein. So sank der Umsatz um 8,6 Prozent auf 4,392 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,805 Milliarden Euro).


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