Neuer Fotochip nimmt 3D-Objekte mit Bewegtinformationen auf
Das Herz der von Canesta entwickelten Technik ist ein sich bewegender kleiner Bildsensor, dessen Bildmaterial durch entsprechende Software ausgewertet wird. Dadurch sollen über 50 3D-Bilder in der Sekunde gewonnen werden können, teilten die Erfinder mit, ohne technische Details zum Auflösungsvermögen zu geben. Genauso wenig erläuterten die Erfinder, wie ihre Entfernungsmessung funktioniert. Zumindest soll die Technik so preiswert sein, dass sie auch in Consumergeräte verbaut werden kann.
Noch sind keine konkreten Produkte angekündigt, doch verkündete Canesta, mit vielen Herstellern zu sprechen, die lebhaftes Interesse an der Technik haben. Weitere Informationen zu möglichen Applikationen, den Chips und der Software will Canesta im Laufe des Jahres mitteilen.
Canesta wurde im April 1999 gegründet und hat rund 20 Patente angemeldet oder bereits zugeteilt bekommen. Zu den Investoren gehören Carlyle Venture Partners, Apax Partners, JP Morgan Partners (früher Chase Capital Partners), TechFund Capital und Thales Corporate Ventures (früher Thomson-CSF Ventures), die insgesamt 20 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert haben.