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DSL-Anbieter riodata meldet Insolvenz an

Kunden sollen zu Colt und QSC wechseln. Der Anbieter von breitbandigen Internetverbindungen, riodata, hat am 20. März 2002 beim Insolvenzgericht Darmstadt Insolvenzantrag gestellt. Zum Gutachter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Georg Bernsau ernannt.
/ Jens Ihlenfeld
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Man habe in den vergangenen Wochen und Monaten mit den Hauptinvestoren über die Zuführung zusätzlichen Kapitals verhandelt. "Die riodata GmbH stand kurz vor dem Break-even, trotzdem haben sich die Investoren wegen der weltweiten Flaute im Telekommunikationsbereich zu einer Finanzierung nicht durchringen können" , so das Unternehmen.

Obwohl mehrere Minderheitsaktionäre bereit gewesen seien, einen Großteil der zusätzlichen Finanzierungskosten zu übernehmen, hätten größere Investoren von ihren Finanzierungsverpflichtungen Abstand genommen. Die drohende Zahlungsunfähigkeit sei daher der Grund gewesen, Insolvenzantrag zu stellen.

Das Management der riodata GmbH hat daher mit den Firmen Colt und QSC Vorgespräche darüber geführt, inwieweit Kunden auf diese beiden Provider übertragen werden können. Mit beiden Partnern ist man sich einig. Alle Kunden der riodata GmbH haben bereits ein Angebot auf Übernahme erhalten. Übernahmekosten, die bei anderen Providern entstehen würden, werden von diesen beiden Firmen nicht erhoben.


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