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MMS soll Mobilfunkfirmen noch mehr Geld bringen als SMS

Dazu muss es den Anbietern allerdings gelingen, die Kosten für den neuen Dienst einzudämmen und eine klare Preisstruktur zu entwickeln. "Die Betreiber müssen die immens teuren MMS-Terminals finanzieren und gleichzeitig einen Modus für den Umgang mit der Handset-Subventionspraxis der Carrier finden", so Gonzalez. Außerdem gilt es, dem potenziellen Kunden unterschiedliche Preismodelle entweder nach Datenvolumen, Wert bzw. Art des Inhalts oder auf Pay-per-View-Basis anzubieten. Wie schon beim SMS werden Pre-Pay-Nutzer entscheidend zum Umsatz beitragen. Um diesen Kundenkreis anzusprechen, ist laut Frost und Sullivan zudem ein Preismodell auf Echtzeitbasis zwingend notwendig.

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Dabei ist entscheidend, wie die neue Technologie vermarktet wird: "Damit sich die Kunden nicht - wie bei WAP - nach kurzer Zeit enttäuscht zurückziehen, müssen die MMS-Anbieter von Anfang an mit offenen Karten spielen", rät Gonzalez. "Neben den Vorteilen muss auch auf die Grenzen von MMS hingewiesen werden. Die potenziellen Nutzer sollten darüber informiert sein, dass die Displays der Handgeräte auf Grund ihrer Größe und der verfügbaren Farben gewisse Anwendungen ausschließen sowie darüber, welche Datenraten tatsächlich übertragen werden können - nicht nur theoretisch."

Letztendlich werden es die Inhalte sein, die MMS für die Zielgruppe interessant machen. Hier ist technische Innovation und kreatives Design gefragt. Um für solche Entwicklungen ein geeignetes Umfeld zu schaffen, ist laut Analyse die enge Zusammenarbeit von Betreibern, Technologieanbietern und Anwendungsentwicklern notwendig. Denn während der Löwenteil der Umsätze mit mobilen Datendiensten momentan noch mit Peer-to-Peer-(P2P-)Messaging erzielt wird, eröffnet sich durch MMS die Möglichkeit, den bislang niedrigen Prozentsatz der Application-to-Person-Kommunikation entscheidend zu erhöhen. Dazu zählen Anwendungen wie Informationsdienste, Unterhaltung und Musik. "In diesem ganzen Szenario werden die Betreiber eine zentrale Rolle spielen", so Gonzalez. "Es wird an ihnen liegen, die Kooperation mit externen Content-Anbietern zu fördern, die Rechte an den Anwendungen zu halten und die Kunden zu informieren und zu binden."

Als wichtigste Akteure im MMS-Markt nennt Frost und Sullivan die Unternehmen CMG, Logica, SchlumbergerSema, Comverse, Alcatel, Motorola, Nokia und Ericsson. Mobilfunkbetreiber werden ihre MMS-Lösungen vornehmlich von bereits existierenden SMS-Anbietern beziehen oder aber, angesichts der finanziellen Belastung im Zusammenhang mit dem UMTS-Netz, von ihren Netzinfrastruktur-Providern. Letztere werden in der Lage sein, MMSCs (Multimedia Messaging Service Center) eingebettet in UMTS-Infrstrukturprodukte und eine End-zu-End-Lösung inklusive MMS-fähiger Handgeräte anzubieten.

Der Titel der Analyse lautet "Frost und Sullivan's Analysis Of The European Multimedia Messaging Service (MMS) Market".

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 MMS soll Mobilfunkfirmen noch mehr Geld bringen als SMS
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Froidi 21. Mär 2002

ja es wird rund einen Euro kosten hab ich auf der Cebit gehoert

KönigvonDeutsch... 21. Mär 2002

Dazu fällt mir nur ein: ai siktir,anasikim

alisen von germany 21. Mär 2002

amina koyiyim 1€ kim yapyor laan bu fiatlari

KönigvonDeutsch... 21. Mär 2002

Und wieder die alte Frage, was soll das ganze kosten? Nicht vergessen das ganze ist ein...


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