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Laserlicht projiziert Tastatur auf beliebige Flächen

Virtuelle Tastatur "Viki" soll in künftigen PDAs und Handys eingesetzt werden. Die israelische Firma VKB zeigt auf der CeBIT in Hannover einen faszinierenden Einsatz von Laser-Technik, um Konturen einer virtuellen Tastatur auf jede beliebige Fläche zu projizieren. VKB selbst will das Gerät "Viki" nicht anbieten und sucht passende Partner, um es auf den Markt zu bringen. Erste kurze Tests auf der CeBIT waren durchaus vielversprechend.
/ Ingo Pakalski
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Die marktreife Studie von "Viki" umfasst einen Projektor, der die Konturen einer virtuellen Tastatur mit einem roten Laserlicht auf jede beliebige, ebene Oberfläche projiziert und gleichzeitig erkennt, welche Tasten betätigt wurden. Will man also etwa ein "a" eingeben, tippt man einfach in den projizierten Bereich, wo sich der entsprechende Buchstabe befindet und schon erkennt "Viki", dass ein "a" eingegeben wurde. Man erhält so eine "virtuelle Tastatur" mit allen Buchstaben, Zahlen und Sondertasten, die zur Bedienung eines Gerätes notwendig sind. Dabei kann der Mini-Projektor auch ein Mauspad simulieren und so bequem eine Maus zur Bedienung eines Laptops oder eines Tablet-PCs verwenden.

Die Entwickler von "Viki" betonen, dass man in Zukunft die Technik auch in Geräte wie Handy und PDAs integrieren kann, so dass auch diese kleinen Geräte über eine eigene virtuelle Tastatur bedient werden können. Derzeit passt die gesamte Technik von "Viki" in einen Kasten, der etwa die Größe einer Zigarettenschachtel erreicht. Die Entwickler erwarten aber, dass es ohne großen Aufwand möglich ist, die Technik weiter stark zu verkleinern, so dass der Platzbedarf nochmals deutlich sinkt.

Das israelische Unternehmen VKB zeigt die Viki-Tastatur auf der CeBIT in Halle 1 im Dachgeschoss im Block 31, Trelement 1006. Erste Gehversuche mit der Tastatur waren durchhaus vielversprechend und lassen auf spannende Produkte in naher Zukunft hoffen.


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