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Öffentlicher Einkauf Online gestartet

Zypries: Bund unterstützt Länder und Kommunen bei E-Government-Lösungen

Die Bundesregierung verfolgt mit ihrer E-Government-Initiative "BundOnline 2005" das ehrgeizige Ziel, innerhalb der nächsten vier Jahre mehr als 350 Dienstleistungen im Internet zur Verfügung zu stellen. Der Bund verfolgt dieses Ziel aber nicht nur in seinem eigenen Bereich, er unterstützt auch die Länder und Kommunen bei der praktischen Umsetzung von E-Government-Lösungen. Staatssekretärin Brigitte Zypries startete auf der CeBIT nun den virtuellen Marktplatz "Öffentlicher Einkauf Online", die Online-Beschaffungsplattform des Bundes.

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"Die Bürgerinnen und Bürger wollen Dienstleistungen möglichst schnell und unkompliziert in Anspruch nehmen. Deshalb kommt es darauf an, Vorgänge im Internet effizient zu gestalten. Die Bürgerinnen und Bürger interessiert dabei nicht, ob für die dahinterliegende Abwicklung der Bund, ein Land oder eine Kommune zuständig ist. Deshalb müssen wir einheitliche Standards und technische Lösungen schaffen und Mehrfachentwicklungen vermeiden", so Staatssekretärin Brigitte Zypries zum Thementag "Länder und Kommune". Die Bundesregierung gehe mit gutem Beispiel voran, sagte Zypries. Ganz konkret biete sie die im Projekt "Öffentlicher Einkauf Online" entwickelte Beschaffungsplattform des Bundes auch den Vergabestellen der Länder und Kommunen zur Nutzung an. "Eine solche Nutzung bietet erhebliche Vorteile. Schließlich muss nicht jede Behörde in Deutschland die Beschaffung im Internet neu erfinden", so die Staatssekretärin. Unwirtschaftliche Doppelentwicklungen könnten auf diese Weise verhindert werden, zumal die Finanzierung solcher technischer Verfahren von zahlreichen kleineren Verwaltungen oder Kommunen gar nicht zu leisten sei.

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Zypries sagte, der Bund fördere die Media@Komm-Projekte in Bremen, Nürnberg und Esslingen mit 25 Millionen Euro (www.mediakomm.net). "Die in diesen Projekten gewonnenen Erkenntnisse zur Standardisierung bereiten wir durch die Begleitforschung so auf, dass sie allgemein in den Länder- und Kommunalverwaltungen genutzt werden können", erläuterte die Staatssekretärin.

Mit seinem E-Government-Handbuch stellt der Bund seine sicherheitstechnischen Empfehlungen allen Ländern und Kommunen zur Verfügung. Sie sind beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter www.bsi.de abrufbar. Die breite Akzeptanz dieser Empfehlungen macht zum einen unterschiedliche Standards kompatibel und trägt zum anderen zur Etablierung von gemeinsamen Standards für die gesamte öffentliche Verwaltung in Deutschland bei.

"Bund, Länder und Kommunen müssen für eine moderne Verwaltung im Informationszeitalter kooperieren", betonte Brigitte Zypries. Sie habe daher regelmäßige Treffen der für E-Government zuständigen Staatssekretärinnen und Staatssekretäre der Länder sowie der kommunalen Spitzenverbände initiiert, um die politische Steuerung und Verzahnung dieses Themas zu gewährleisten.

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Tandler 20. Mär 2002

Hab mir das grad mal angeschaut - ohne Papier scheints bei unserer Regierung doch nicht...


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