Wireless LAN - Markt in Bewegung

Preissenkung bei 11-Mbps-Hardware; 54 Mbps ab Ende 2002 in Europa?

Auf der CeBIT 2002 kündigte der mittlerweile über 70 Mitglieder starke Interessensverband "Wireless Ethernet Compatibility Alliance" (WECA) an, dass eine Europa-taugliche Version des im 5-GHz-Frequenzband operierenden 54-Mbps-WLAN-Standards IEEE 802.11a in der zweiten Jahreshälfte 2002 fertig sein soll. Währenddessen zeichnet sich ein Preisrutsch bei 11-Mbps-WLAN-Erweiterungskarten nach IEEE-802.11b-Standard ab.

Artikel veröffentlicht am ,

Um 54-Mbps-WLAN-Hardware auch in Europa nutzen zu können, müsse der IEEE-802.11a-Standard um Dynamic Frequency Selection (DFS) und Transmit Power Control (TPC) erweitert werden, um Kanäle mit bester Verfügbarkeit zu ermitteln und nur die möglichst kleinste Sendeleistung zu verwenden. Damit sollen Konflikte mit dem ebenfalls im 5-GHz-Band arbeitenden europäischen HiperLAN/2-Verfahren der ETSI vermieden werden. Die Bezeichnung des modifizierten WLAN-Standards soll IEEE 802.11h lauten.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiter Datenmanagement (m/w/d)
    ARGE Wirtschaftlichkeitsprüfung, Freiburg im Breisgau
  2. Mitarbeiter:in für Datenmanagement und -recherche (m/w/d)
    DIMA Finanzierungs- und Immobilientreuhand GmbH, Berlin-Wilmersdorf
Detailsuche

Sowohl IEEE 802.11a als auch IEEE 802.11h bieten zwar eine theoretische Bandbreite von 54 Megabit pro Sekunde, davon bleiben effektiv 20 bis 28 Megabit übrig. Trotz der unterschiedlichen Spezifikationen für US- und EU-54-Mbps-WLAN strebe man letztendlich einen einheitlichen Standard an, um die Herstellung zu vereinfachen.

Die ersten von der WECA zertifizierten und mit dem "Wi-Fi 5"-Logo versehenen IEEE-802.11h-Produkte erscheinen im ersten Quartal 2003 ; IEEE-802.11h-Hardware soll allerdings schon ab dem vierten Quartal 2002 erhältlich sein, zumindest wenn die EU bis dahin grünes Licht für den Betrieb gibt. Ein Teil der IEEE-802.11a/h-Produkte soll ab Ende 2002 auch IEEE 802.11b (11 Mbps, effektiv 5-6 Mbits) unterstützen.

Bei den reinen und in Europa seit längerem nutzbaren IEEE-802.11b-Lösungen scheinen während der CeBIT 2002 die Preise ins Rutschen gekommen zu sein. Waren zuvor noch rund 150,- oder mehr Euro in eine WLAN-PC-Card zu investieren, bieten einige Hersteller - wie beispielsweise Belkin - nun schon Karten für rund 130,- Euro im Handel an. Der Mainboard-Hersteller Epox gab gegenüber Golem.de auf der CeBIT an, dass man in Kürze mit einer eigenen WLAN-PC-Card auf den Markt kommen werde und einen Preis von 100,- Euro anstrebe. Damit rutscht der Preis dann immer mehr in Regionen, die auch für Privatanwender interessant werden.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.-28.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Gerade Privatanwendern ist jedoch nicht immer klar, dass insbesondere drahtlose Netzwerke eine Absicherung mittels Verschlüsselung erfordern, um eine gewisse Absicherung vor Lauschern zu haben. Die WECA sieht deshalb die Implementierung von besseren End-to-End-Sicherheitslösungen als Notwendigkeit für die Zukunft an.

Ein weiteres Problem - wenn auch mehr für die professionelle Anwendung - sind zudem Konflikte zwischen WLAN- und der sendeschwächeren Bluetooth-Hardware, die jeweils im 2,4-GHz-Frequenzband funken: Bis zu 30 Prozent der gesendeten WLAN-Datenpakete würden bei gleichzeitiger Bluetooth-Aktivität verloren gehen, die Funkverbindungen dabei aber nicht abreißen, hieß es in einer WECA-Pressekonferenz auf der CeBIT.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


WLAN USer 20. Mär 2002

wasn nuetzt die billigste karte wenn sie unter xp sinnlos ist. ich kann euch nur einen...

CK (Golem.de) 20. Mär 2002

Ah, danke für den Hinweis. War mir noch nicht aufgefallen, es unterstreicht meinen...

Gucky 20. Mär 2002

Bei Vobis gibbet schon eine WLAN-Karte für 99 Euro.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe
Neben Star Trek leider fast vergessen

Der Name Gene Roddenberry steht vor allem für Star Trek. Nach dem Ende der klassischen Serie hat er aber noch andere Science-Fiction-Stoffe entwickelt.
Von Peter Osteried

Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe: Neben Star Trek leider fast vergessen
Artikel
  1. Illegales Streaming: House of Dragons bei Piraten beliebter als Ringe der Macht
    Illegales Streaming
    House of Dragons bei Piraten beliebter als Ringe der Macht

    Das Game-of-Thrones-Prequel hat mehr Zuschauer als die neue Herr-der-Ringe-Serie - zumindest via Bittorrent.

  2. Carsten Spohr: Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke
    Carsten Spohr
    Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke

    Unbekannte haben einen QR-Code auf einem Boardingpass von Lufthansa-Chef Carsten Spohr ausgelesen und auf persönliche Daten zugreifen können.

  3. Softwareentwicklung: Erste Schritte mit dem modernen Framework Flutter
    Softwareentwicklung
    Erste Schritte mit dem modernen Framework Flutter

    Flutter ist ein tolles und einfach zu erlernendes Framework, vor allem für die Entwicklung mobiler Apps. Eine Anleitung für ein erstes kleines Projekt.
    Eine Anleitung von Pascal Friedrich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Bis -53% auf Gaming-Zubehör und bis -45% auf PC-Audio • Crucial 16-GB-Kit DDR5-4800 69,99€ • Crucial P2 1 TB 67,90€ • MindStar (u. a. Intel Core i5-12600 239€ und Fastro 2-TB-SSD 128€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ • Apple iPhone 12 64 GB 659€ [Werbung]
    •  /