Abo
  • Services:
Anzeige

Regulierer entscheidet über Line-Sharing-Entgelte

Line-Sharing-Miete beträgt 4,77 Euro - Telekom wollte 14,65 Euro

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat die Entgelte für den "Gemeinsamen Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung", das so genannte "Line Sharing", festgelegt. Für den Zugang zum hochbitratigen Teil der Teilnehmeranschlussleitung ist ein monatlicher Überlassungspreis von 4,77 Euro festgelegt worden. Die Deutsche Telekom AG (DT AG) hatte hierfür ursprünglich einen Preis in Höhe von 14,65 Euro monatlich beantragt.

Das monatliche Überlassungsentgelt ist bis zum 30. Juni 2003 genehmigt. Der Preis für die einfache Übernahme, ohne zusätzliche Schaltarbeiten beim Endkunden, ist in Höhe von 85,61 Euro genehmigt worden. Hierfür hatte die Deutsche Telekom AG (DT AG) ursprünglich 153,44 Euro beantragt. Das genehmigte Kündigungsentgelt beträgt 72,10 Euro, die Deutsche Telekom wollte hier 117,73 Euro verlangen.

Anzeige

"Bei der Überprüfung des monatlichen Überlassungsentgelts für das 'Line Sharing' mussten wir uns insbesondere mit den Fragen auseinander setzen, ob die von der DT AG angestrebte anteilige Berücksichtigung von Kosten der Kupferanschlussleitung gerechtfertigt ist und inwieweit die von der DT AG geltend gemachten zusätzlichen 'Line Sharing'-spezifischen Kosten (vorrangig für den netzseitigen Splitter, die zusätzlich erforderliche Entstörung, die Fakturierung und die diesbezüglichen Gemeinkosten) den Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung entsprechen", so RegTP-Präsident Kurth. Nach der Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post waren die Kosten der Kupferanschlussleitung bei der Bewertung des "Line Sharing"-Entgelts nicht zu berücksichtigen.

Im Hinblick auf die Kupferdoppelader entstehen durch das Produkt "Line Sharing" keine zusätzlichen Kosten. Lediglich die Kosten für den netzseitigen Splitter sowie auf diesbezügliche spezielle Produkt- und Angebotskosten einschließlich erhöhter Entstörungskosten dürfen berechnet werden. Die Kosten der Anschlussleitung seien bereits vollständig durch die Endkundentarife (Anschluss- und Verbindungsentgelte) abgegolten und können daher nicht nochmals im Rahmen des "Line Sharing"-Entgelts angesetzt werden, so die RegTP.

"Mit der getroffenen Entgeltentscheidung stehen jetzt die ökonomischen Bedingungen, zu denen die Wettbewerbsunternehmen Zugang zum höheren Frequenzbereich der Teilnehmeranschlussleitung haben, fest. Im internationalen Vergleich liegen wir damit im unteren Drittel. Ich bin mir daher sicher, dass die von uns genehmigten Preise dazu beitragen werden, dass sich der Wettbewerb im Bereich der schnellen Internetzugänge jetzt deutlich intensivieren wird", betont Kurth.


eye home zur Startseite
resonic 18. Mär 2002

naja ich finde das schon lobenswert nur leider übersieht man das die mitkonkurrenten...

Bully 18. Mär 2002

Hoffen das die Preise sinken, lies mal das, ( http://news.zdnet.de/story/0,,t101-s2106799...

Joe 18. Mär 2002

Ja, das stimmt! Ich als Österreicher kann von solchen Inet-Anschlüßen nur träumen *seufz*

Mike 18. Mär 2002

Die DSL-Preise auf dem deutschen Markt sind sowieso schon total ruinös und WEIT, WEIT...

Magus 18. Mär 2002

hoffentlich wird dann auch der konkurenzkampf endlich mal so das die preise SINKEN



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Raum Würzburg, Mannheim
  2. Reed Exhibitions Deutschland GmbH, Düsseldorf
  3. Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen nahe Freiburg im Breisgau und Colmar
  4. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. Game of Thrones, Big Bang Theory, The Vampire Diaries, Supernatural)

Folgen Sie uns
       

  1. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  2. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  3. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre

  4. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  5. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  6. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips

  7. Homepod im Test

    Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan

  8. Microsoft

    Xbox One bekommt native Unterstützung für 1440p-Auflösung

  9. Google

    Pixel 2 XL lädt langsamer unterhalb von 20 Grad

  10. Wikipedia Zero

    Wikimedia-Foundation will Zero-Rating noch 2018 beenden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. Colt Technology Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen
  2. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt
  3. Koalitionsvertrag fertig "Glasfaser möglichst direkt bis zum Haus"

Soziale Medien: Mein gar nicht böser Twitter-Bot
Soziale Medien
Mein gar nicht böser Twitter-Bot
  1. Soziale Medien Social Bots verzweifelt gesucht

Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

  1. Re: Ich würde mir soetwas am Desktop wünschen

    Lachser | 17:28

  2. Re: Alles nur kein Glasfaser

    RipClaw | 17:27

  3. Re: Die Performance

    AllDayPiano | 17:27

  4. Re: Redundanz

    DAUVersteher | 17:26

  5. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern...

    Umaru | 17:24


  1. 16:27

  2. 16:00

  3. 15:43

  4. 15:20

  5. 15:08

  6. 12:20

  7. 12:01

  8. 11:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel