VTBookDD - Grafikkarte für Notebooks mit PC-Card-Slot

Der von Trident im Februar 2002 angekündigte Grafikchip greift über einen 128 Bit breiten Speicherbus auf den in diesem Fall mit 166 MHz (bzw. 332 MHz) getakteten DDR-Speicher zu. Die 256-Bit-Rendering-Engine des CyberBlade XP2 bietet zwei Pixel-Pipelines, kann pro Zyklus vier Texturen verarbeiten und unterstützt ansonsten DirectX-7-Funktionen. Die 3D-Fähigkeiten der Karte stehen laut Village Tronic unter Windows 98SE/ME/2000 und Windows XP sowie MacOS ab Version 8 zur Verfügung. Für MacOS-Classic-Versionen werden keine 3D-Treiber geboten.
Die Datentransferrate zwischen der PC-Card und Notebook soll über die CardBus-Schnittstelle geringfügig unter der des 33-MHz-PCI-Bus liegen und hoch genug für die meisten Büro-Anwendungen sein. Wie sich die VTBookDD in Videoanwendungen und 3D-Spielen schlagen wird, bleibt abzuwarten. Haupteinsatzgebiet der Notebook-Grafikkarte sind jedoch Büro-Anwendungen, in denen ein bestehendes Notebook um einen DVI-Ausgang, Zweischirm-Unterstützung oder einfach höhere, flimmerfreie Auflösungen erweitert werden soll.
Die Notebookgrafikkarte VTBookDD soll ab Mitte Mai ausgeliefert werden und rund 200,- US-Dollar kosten. Den Vertrieb übernehmen Hightech Information System (HIS) und dessen europäischer Partner ENMIC. Village Tronic und ENMIC zeigen die VTBookDD auf der CeBIT 2002 in Aktion.