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MPEG-4-Videocodierung mit Gesichtsmodellen

TU-Ilmenau: MPEG-4-konforme dreidimensionale Gesichtsmodelle. Für Videoübertragungen über Kanäle mit geringer Bandbreite müssen digitale Videodaten drastisch reduziert werden. Bei hohen Kompressionsfaktoren, die für Videotelefonieanwendungen nötig sind, entstehen mit den konventionellen Verfahren allerdings inakzeptable Qualitätsverluste. Die Arbeitsgruppe "Digitale Bild- und Videobearbeitung" der TU Ilmenau sucht daher nach neuen Wegen.
/ Jens Ihlenfeld
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So entwickelt die Arbeitsgruppe grundlegende Verfahren, die auch bei geringen Bandbreiten hochqualitative Videokonferenzen ermöglichen. Der Schlüssel dazu liegt in der Verwendung von MPEG-4 konformen dreidimensionalen Gesichtsmodellen.

Diese werden aus den Kamerabildern extrahiert. Anstatt der Bildinformation, die viel Speicherplatz benötigt, wird die Bewegung des Gesichtsmodells übermittelt. Da so nur wenige beschreibende Modellparameter zu übertragen sind, ergibt sich eine erhebliche Datenreduktion.

Auf der CeBIT zeigen die Forscher ein Exponat, das die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Merkmalserkennung und Merkmalsverfolgung für die Gesichtsmodellierung vorstellt.


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