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SiS 330 - Taiwanesische Konkurrenz für GeForce4 MX

Auslieferung im zweiten Quartal geplant

Der taiwanesische Hersteller Silicon Integrated Systems will im zweiten Quartal 2002 mit der neuen Grafikchip-Serie SiS 330 auf den Markt kommen. Der von SiS als Konkurrenz zur GeForce4 MX und vergleichbaren Grafikchips platzierte SiS330-Familie fehlt zwar eine T&L-Einheit, dafür unterstützt sie AGP 8X (533 MHz) und bietet einen programmierbaren DirextX-8-kompatiblen Hardware-Pixel-Shader für Textureffekte.

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Eine auf der CeBIT 2002 demonstrierte Grafikkarte mit dem neuen Chip war zwar noch ein Prototyp, konnte aber zumindest schon einen passablen Eindruck hinterlassen. Dank des Pixel Shaders wird der SiS330 zumindest effektvollere 3D-Grafik als die auf dem GeForce2-basierte GeForce4-MX-Serie liefern. Allerdings war noch der ein oder andere Polygon-Fehler zu bemerken, so dass SiS noch etwas Arbeit vor sich hat. Bei der durch den SiS330 beschleunigten DVD-Wiedergabe gab es hingegen keine optischen Auffälligkeiten.

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SiS plant, ab dem zweitem Quartal Grafikkarten mit drei verschiedenen SiS330-Chips für den Mainstream-Markt zu liefern. Analog zu NVidias Namensgebung GeForce4 MX 420, 440 und 460 wären dies der SiS332, der SiS334 und SiS336. Letzterer wird mit etwa 300 MHz getaktet und DDR-SDRAM nutzen, die anderen Chips sollen niedriger getaktet werden. Alle SiS330-Chips können bis zu 128 MByte SDR- oder DDR-SDRAM nutzen. Wie die Konkurrenz unterstützen sie den gleichzeitigen Anschluss mehrerer Displays (TV, VGA-Monitor und DVI-LCD). Alle Chips werden in 0,15 Mikron gefertigt, im Laufe des Jahres soll aber ein Wechsel auf 0,13 Mikron folgen.

Näheres zur SiS330-Familie will SiS im April bekannt geben.



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