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Ältestenrat des Deutschen Bundestages entscheidet pro Linux

Bundesinnenminister Schily begrüßt Entscheidung. Der Ältestenrat des Deutschen Bundestages hat entschieden, das derzeit im Deutschen Bundestag verwendete Betriebssystem Windows NT durch eine Mischung aus Linux im Server-Bereich und Windows XP im Client-Bereich zu ersetzen. Damit hat sich der Bundestag für eine Softwarestrategie entschieden, die die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern deutlich reduziert.
/ Andreas Donath
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Bundesinnenminister Otto Schily begrüßt diese Strategie: "Die Entscheidung des Bundestages ist ein gutes Signal auch für die Verwaltungen des Bundes, der Länder und der Gemeinden, ihre Softwarelandschaften aus einseitigen Abhängigkeiten zu lösen. Ich sehe sie auch als Bestätigung der Strategie der Bundesregierung, die für die Bundesverwaltung einen verstärkten Einsatz von Open-Source-Software empfiehlt."

Auch das Bundesinnenministerium setzt nach eigenen Angaben bei der Migration seiner Systeme auf eine gemischte Lösung aus Linux und Windows. Die im Innenministerium angesiedelte Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) hat durch Veröffentlichungen und Workshops schon in den beiden letzten Jahren Grundlagen für den Einsatz von Open-Source-Software in der Verwaltung gelegt.

Gegenwärtig vernetzt und bündelt sie die zahlreichen Projekte und hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Programm zur Förderung von Pilotprojekten aufgelegt.


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