NVidia kündigt neue nForce-Chipsätze für DDR333-Speicher an
Die zur Verfügung stehende Bandbreite soll dabei im Vergleich zu älteren nForce-Chips um mehr als 20 Prozent auf 5,4 GByte/s ansteigen. Durch die größere Speicherbandbreite soll auch der integrierte GeForce2-Kern des nForce 620-D profitieren und einen deutlichen Leistungszuwachs erfahren. Im Vergleich mit dem Wettbewerb zeigt sich NVidia wie gewohnt selbstbewusst: Bis zu 15-mal schneller als der beste Konkurrent mit integrierter Grafik will man mit dem nForce 620-D sein. Der nForce 615-D hingegen verfügt über keinen integrierten Grafikchip und ist für Systeme gedacht, in denen eine eigenständige Grafikkarte eingesetzt werden soll.
NVidias "Media and Communications Processor" (MCP) sorgt auch auf diesen beiden neuen nForce-Chipsätzen für 5.1-Kanal-Onboard-Sound und verfügt über die gewohnten Features wie 10/100-Ethernet, HomePNA 2.0 und USB. Für schnellen Datentransfer zwischen den Chips sorgt AMDs Hyper-Transport-Technik.
Mainboard-Hersteller haben bereits Muster der beiden neuen Chipsätze erhalten, die Pin-kompatibel zu ihren Vorgängern sind. Erste Mainboards mit nForce 620-D bzw. 615-D sollen laut NVidia Ende des zweiten Quartals 2002 erhältlich sein, unter anderem von Asus, Leadtek und MSI. Mittlerweile ist die Liste der Hersteller mit nForce-Mainboards auf sieben Stück angewachsen: Abit, ASUSTeK, Chaintech, Leadtek, Mitac, MSI und Tatung.
Nachtrag vom 15. März 2002:
Auf der CeBIT demonstriert NVidia bereits einen nForce-Prototypen mit DDR400-Speicher, der dank einer Bandbreite von 6,3 GByte/s noch einmal 20 Prozent mehr Leistung bringen soll. Allerdings wird DDR400-Speicher noch eine Weile auf sich warten lassen, vermutlich bis zum Jahr 2003.
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