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Paybox will Handybezahlsystem internationalisieren

Banken und Sparkassen im Fokus und Gespräche mit GZS

Die paybox.net AG will ihr Handy-Bezahlsystem zum internationalen Industriestandard für mobiles Bezahlen machen. Inzwischen sind nach Angaben des Unternehmens europaweit rund 750.000 Paybox-Nutzer registriert, die die Paybox in Deutschland, Österreich, Spanien, Schweden und Großbritannien bei über 10.000 Akzeptanzstellen nutzen. Gleichzeitig soll die Paybox-Verbreitung durch Öffnung der Entwicklungsplattform für Lizenznehmer, Händler und Technologiepartner sowie das Insourcing von mPayment-Lösungen beschleunigt werden.

Zur Erweiterung des heutigen Partnernetzwerks wurde auf der CeBIT der Abschluss eines ersten Lizenzvertrages für Amerika und Asien sowie ein Angebot an Banken und Sparkassen zur Etablierung einer institutsneutralen mPayment-Plattform für die deutsche Kreditwirtschaft bekannt gegeben.

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Darüber hinaus wurde eine Reihe von neuen Produkten zum mobilen Bezahlen vorgestellt, die von Paybox-Partnern für den erweiterten Einsatz des Systems entwickelt wurden. "Unsere Produkt- und Partnerinitiativen treffen den Bedarf zur Zusammenarbeit bei neuen Zahlungslösungen, und wir sind in der 'Pole Position' als Lösung für einen übergreifenden mPayment-Standard", sagte Paybox-Vorstandsvorsitzender Mathias Entenmann. Diese Positionierung soll weiter durch die kürzliche Erteilung eines Patents abgesichert werden, das wesentliche Komponenten des Paybox-Verfahrens schützt (Patentnummer DE 199 03 822 C2).

Mit der ersten Lizenzierung des Paybox-Verfahrens an Pacific USA (PUSA) startet die mobile Geldbörse noch im ersten Halbjahr 2002 in den USA, mittelfristig soll Asien folgen. Auch das Interesse der GZS Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH an Paybox scheint geweckt zu sein. Seit Ende Februar werden nach Angaben von Paybox intensive Gespräche zwischen der GZS und Paybox geführt mit dem Ziel, eine bankenneutrale mPayment-Plattform zu etablieren. "Wir stehen in aussichtsreichen Verhandlungen, deren schnellstmöglicher Abschluss von beiden Seiten angestrebt wird", sagte Entenmann. Mit Hilfe des führenden deutschen Dienstleisters für die Abwicklung bargeldloser Transaktionen soll ein institutsneutraler Vertriebsweg zur Gewinnung weiterer Banken und Sparkassen aufgebaut werden.


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