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Lycos Europe senkt Verluste und entlässt 200 Mitarbeiter

EBITDA-Break-even soll im vierten Quartal 2002 erreicht werden

Lycos Europe hat die Ergebnisse für das Fiskaljahr 2001 bekannt gegeben. Mit Umsatzerlösen von 68,8 Millionen Euro für den sechsmonatigen Zeitraum bis zum 31. Dezember 2001 konnte Lycos Europe eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 21 Prozent verzeichnen. Das Wachstum resultiert insbesondere aus den Bereichen E-Commerce, Lizenzen und Internetzugang, so das Unternehmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten diese Bereiche ein Wachstum von nahezu 73 Prozent auf 48,0 Millionen Euro verzeichnen und machten damit fast 70 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Auf Grund der niedrigeren Bruttomarge dieser Produktkategorien sank die Gesamtbruttomarge von 36 Prozent im Vorjahr auf 25 Prozent für die sechs Monate bis Ende Dezember 2001.

Die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing machten für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2001 16,4 Millionen Euro aus - ein Rückgang von 84 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Marketingaufwendungen wurden drastisch reduziert, nachdem ein hoher Markenbekanntheitsgrad in ganz Europa erreicht war.

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Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung machten für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2001 20,3 Millionen Euro aus - ein Anstieg von mehr als 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. "Auch zukünftig werden wir uns auf die Entwicklung innovativer Lösungen für unsere Nutzer und unsere Werbekunden konzentrieren", kommentierte Christoph Mohn, Chief Executive Officer Lycos Europe.

Im dritten Quartal des Kalenderjahres 2001 hatte Lycos Europe einen Restrukturierungsplan für Frankreich, Deutschland, Norwegen und Schweden gestartet. Zudem beschloss Lycos Europe, seine Geschäftstätigkeit in Österreich, Finnland, Polen und der Schweiz zu beenden. Als Folge dieser Maßnahmen wurden im dritten und vierten Quartal des Kalenderjahres 2001 Restrukturierungsaufwendungen von 11,6 Millionen Euro getätigt, die sich hauptsächlich aus Abfindungsleistungen für Arbeitnehmer und gekündigten Leasingverträgen zusammensetzen.

Das gesamte Restrukturierungsprogramm besteht aus mehreren Komponenten, die u.a. die Reduzierung der Marketingausgaben und ein neues Netzwerkkonzept umfassen, welches zu substanziell geringeren Netzwerkkosten führt. Teil des Gesamtprogramms ist zudem die weitere Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Deshalb plant Lycos Europe den Abbau von ca. 200 Mitarbeitern in gesamt Europa, von heute 1.100.

Die Abschreibungen beliefen sich für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2001 auf 14,8 Millionen Euro - ein Rückgang von nahezu 63 Prozent im Vergleich zum sechsmonatigen Zeitraum bis zum 31. Dezember 2000.

Am 31. Dezember 2001 betrugen die liquiden Mittel von Lycos Europe 288,9 Millionen Euro im Vergleich zu 353,2 Millionen Euro am 30. Juni 2001. Lycos Europe konzentrierte sich darauf, die Betriebskosten zu senken und wird dieses Ziel auch weiterhin verfolgen. Das Unternehmen geht davon aus, den Break-even (auf EBITDA-Basis) planmäßig bis zum letzten Quartal des Kalenderjahres 2002 ohne zusätzliche Finanzierung zu erreichen.


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