Abo
  • Services:
Anzeige

Microsoft zeigt weitere Mira-Geräte auf der CeBIT

Erste fertige Mira-Geräte werden für Ende des Jahres erwartet

Die diesjährige CeBIT nutzt Microsoft, um weitere Vorserienmodelle von Mira zu zeigen, die das mobile Arbeiten in den eigenen vier Wänden erleichtern sollen. Auf einer Pressekonferenz skizzierte Steve Ballmer, CEO von Microsoft, dass nach seiner Ansicht das mobile Computing einen deutlich höheren Stellenwert in der nahen Zukunft haben wird.

Zahlreiche Hersteller zeigen auf der CeBIT erste Mira-Geräte, die bereits voll einsatzfähig sind. Ende des Jahres sollen erste Geräte in Europa in den Handel kommen. Dabei wird erwartet, dass Einsteigergeräte für um die 700,- Euro verkauft werden. Je nach Displaygröße des Geräts kann der Preis aber auch bei über 1000,- Euro liegen.

Anzeige

Das Mira-Konzept verbindet eine Art WindowsCE-Webpad drahtlos mit einem PC mit Windows XP Professional. Von dem Mira-Display kann dann der gesamte PC gesteuert werden und über das Remote Desktop Protocol auf alle Daten zugegriffen werden, so dass Mira praktisch als drahtloses Display fungiert. Im Mira-Display arbeitet WindowsCE .NET, worüber dann über WirelessLAN der Desktop-PC gesteuert wird. Dabei ist es auch möglich, dass mehrere Nutzer über verschiedene Mira-Displays auf einen PC zugreifen.

Da Microsoft im Mira-Design nicht festgelegt hat, dass die Hersteller die WirelessLAN-Funktionen integrieren müssen, werden voraussichtlich viele Geräte ohne diese Möglichkeiten ausgeliefert, so dass zum sinnvollen Betrieb des Mira-Displays noch eine WirelessLAN-Karte gekauft werden muss. Bislang zeigt nur Philips ein Mira-Modell, das bereits WirelessLAN integriert hat. Da das auf den Mira-Displays implementierte WindowsCE .NET nur Kernfunktionen besitzt, kann man ohne eine drahtlose Verbindung zum PC nicht viel damit anfangen.

Beim Zugriff über das Mira-Display auf einen Windows-PC macht sich Microsoft das in Windows XP Professional integrierte Remote Desktop Protocol zu Nutze, das auch in WindowsCE .NET integriert ist. Über so eine Verbindung kann man auf alle Daten und Programme auf dem Desktop-PC zugreifen und steuert den gesamten Rechner über das Mira-Pad, das mit einem farbigen, hintergrundbeleucheten Touchscreen ausgestattet ist. Über verschiedene einblendbare Tastaturen lassen sich auch mal kurze Textpassagen eingeben.

Die ersten auf der Messe zu sehenden Mira-Geräte wiegen dann aber doch überraschend viel, selbst wenn diese zu den "kleinen" Modellen zählen. Das Gewicht der kleinen Displays entspricht etwa dem Gewicht aktueller Sub-Notebooks, so dass es nach ersten Erfahrungen schnell ermüdet, das Gerät allzu lange freihändig zu benutzen. Schnell sehnt man sich nach einer Ablagefläche für das Gerät, um das Gerät bedienen zu können.

Zum Ende des Jahres wollen die ersten Hersteller mit entsprechenden Geräten auf den Markt kommen. Dazu zählen unter anderem ViewSonic, Philips, LG Electronics, Tatung, Trigem und National Semiconductor.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Heilbronn
  3. T-Systems International GmbH, Wolfsburg
  4. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,44€
  2. 99€ für Prime-Mitglieder
  3. 99€ (nur bis Montag 9 Uhr)

Folgen Sie uns
       

  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Erste Tests Autonome Rollstühle sollen Krankenhäuser erobern
  2. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  3. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

  1. Re: Finde ich gut

    Bouncy | 22:55

  2. Re: 10-50MW

    ChMu | 22:45

  3. Re: Sinn

    superdachs | 22:44

  4. Re: Danke Electronic Arts...

    Clouds | 22:32

  5. Re: Tja die Eigentümer von Atari wollen nur das...

    lear | 22:15


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel