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Hohes Marktpotenzial für "Ubiquitous Computing"

Expertenmangel hält an. "Ubiquitous Computing", die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Mini-Computern, Mikrochips und Sensoren wird in der Informationstechnik und ihren Anwendungen völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Nach Einschätzung des VDE haben Deutschland und Europa eine hervorragende Technologie- und Marktposition auf diesem Gebiet. Eine hochmoderne Infrastruktur in der Mobilkommunikation, der Start von UMTS sowie Stärken in den Mikro- und Systemtechniken sind entscheidende Gründe dafür. Der Preis für die Minirechner, mit denen man beispielsweise Kleidung oder Brillen ausstattet, könne schon bald bei nur 50 Cent liegen, so der VDE.
/ Andreas Donath
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Eine weitere Voraussetzung ist eine hohe Technikakzeptanz. Nach einer zur CeBIT 2002 vorgestellten repräsentativen VDE-Studie liegt die Zustimmung zur Informationsgesellschaft bei 51 Prozent der Bevölkerung, nur 9 Prozent sind eher skeptisch. Besonders junge Menschen, 62 Prozent der bis 34-Jährigen, sind für schnelle Innovationen in der Informationstechnik und Telekommunikation. 10 Prozent mehr als noch vor vier Jahren.

Innovationshemmend wirkt nach Einschätzung des Verbands der anhaltende Mangel an Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik. Zwar studieren mehr junge Menschen diese Fachrichtung. 15.650 Studenten haben sich im Wintersemester 2001/2002 dafür eingeschrieben, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch wird sich der Negativtrend bei den Absolventenzahlen fortsetzen.


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