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Interview: "Xbox bietet gutes Preis-Leistungs-Verhältnis"

Golem.de: Der Hauptkritikpunkt an der Xbox, der auch von unseren Lesern im Forum immer wieder lautstark bemängelt wurde, ist der Preis. Welche Argumente sprechen dafür, 479 Euro für eine Konsole auszugeben, wenn Sonys PlayStation 2 oder Nintendos Gamecube für nur etwas mehr als die Hälfte des Xbox-Preises über den Ladentisch gehen?

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Schneider-Johne: Wir haben bei der Technik in Xbox keine Kompromisse gemacht, sondern alles eingebaut, wovon Videospiel-Programmierer träumen. Xbox bietet das Äquivalent einer Geforce4-TI-Grafikkarte, die von den Spieleprogrammierern auch voll ausgereizt wird. Xbox hat noch dazu eine Festplatte, einen 733-MHz-Prozessor, ein DVD-Laufwerk, RAM, Ethernet-Port und einen Controller.

Wer diese Komponenten als PC kauft, ist mindestens 800 bis 900 Euro los. Xbox bietet also für die Systemleistung einen sehr günstigen Preis. Auf Videospielen zählen die technischen Daten aber nur wenig. Die Spiele sind es, die mich zu einem System führen. Und der Spielspaß, den unter anderem Halo, Dead or Alive 3, Wreckless, Jet Set Radio Future, Rallisport Challenge und dutzende weiterer Spiele bieten, ist Argument genug für die Investition.

Golem.de: Seltsam erscheint in diesem Zusammenhang vor allem die große Preisdifferenz zu den USA - dort kostet die Xbox 299 Dollar, was im Vergleich zu 479 Euro doch deutlich günstiger ist. Wieso ist die Preisdifferenz hier so groß - der Gamecube etwa kostet in den USA 199 Dollar, hier aber dementsprechend auch nur 249 Euro?

Schneider-Johne: Ich kenne natürlich Nintendos Kalkulationen nicht, aber bis Gamecube war jede Konsole in Europa im direkten Vergleich der Preise wesentlich teurer als in den USA oder Japan. Europa ist eben nicht ein großes homogenes Absatzgebiet, sondern besteht aus vielen kleinen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen, Händlerstrukturen, Garantiebestimmungen, Kundenanforderungen und Steuersätzen. Das Einzige, was in vielen europäischen Ländern gleich ist, ist die Währung, nämlich Euro.

USA-Urlauber kennen das Gefühl: Auch beim heute nicht mehr ganz so attraktiven Dollarkurs sind viele Luxusgüter in den USA, vom Turnschuh bis zum DVD-Player, von der Audio-CD bis zum Benzin fürs Auto, wesentlich preiswerter als in Europa. Xbox hat den Preisunterschied nicht erfunden, er ist einfach eine Markteigenschaft, um die auch Microsoft sich nicht herummogeln kann.

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Karotte 14. Apr 2002

Das die X-Box besser ist als ein aktueller PC würde ich nicht unbedingt behaupten. Der...

maxxy 11. Apr 2002

....dau dau dau.... also, es sieht so aus...... Magus(der arme) kann überhaupt keinen...

mabi 30. Mär 2002

Gott sei Dank wird niemand gezwungen irgendein Betriebssystem zu kaufen. Ebenso verhält...

IBA 28. Mär 2002

na was wohl ... stress weed! lass die finger davon, kann ich dir sagen! ;)

Sonic 25. Mär 2002

Jetzt sind schon zwei am schreiben die offensichtlich XP nur aus der Zeitung kennen.


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