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AVM zeigt neue ISDN-, DSL- und Bluetooth-Produkte

Berliner Hersteller erwartet harten Wettbewerb bei DSL. Auf der CeBIT 2002 zeigt der Berliner Hersteller AVM einige neue Produkte für DSL, Bluetooth und ISDN. Darunter auch die externe FRITZ!Card DSL USB, die ISDN und DSL in einem externen Gerät kombiniert, und ein kleiner Access Point für ISDN und Bluetooth. Darüber hinaus wurde eine neue Version der FRITZ!-ISDN-Software angekündigt.
/ Christian Klaß
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Nach der laut AVM erfolgreich auf den Markt gebrachten FRITZ!Card DSL, die bereits ISDN und DSL auf einer PCI-Karte integrierte, soll die für Laien leichter zu installierende externe USB-Variante "FRITZ!Card DSL USB" ab der zweiten Jahreshälfte folgen. Sie soll Übertragungsraten von bis zu 6 Mbit/s beim Download und bis zu 820 kBit/s beim Upload unterstützen, also auch für künftige DSL-Angebote geeignet sein. Einen Preis nannte AVM noch nicht.

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Mit dem BlueFRITZ! AP-ISDN will AVM den weltweit leichtesten und mit 47 Gramm kleinsten Access Point für eine kabellose ISDN-Verbindung mit Bluetooth bieten. Das Gerät soll einfach am ISDN-NT oder einer ISDN-Nebenstelle eingesteckt werden, ohne weitere Konfiguration sofort einsetzbar sein und bis zu sieben PCs mit ISDN und Internet verbinden können – die maximale Reichweite (im Freien) liegt bei 100 Meter. Die Stromversorgung des Produkts erfolgt über die ISDN-Leitung, ein eigenes Netzteil ist also nicht nötig. In dem 2,1 cm hohen, 3,9 cm breiten und 10,6 cm langen BlueFRITZ! AP-ISDN sitzt ein 8 MB RAM-Speicher für zukünftige Upgrades. Unterstützt werden alle ISDN-Anwendungen wie Internetzugang, Datentransfer, PC-Fax und Videotelefonie. BlueFRITZ! AP-ISDN soll ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte 2002 in den Handel kommen.

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Als Technik-Demonstration zeigt AVM auf der CeBIT zudem einen Access Point, der Bluetooth mit DSL verbindet. Damit lassen sich bis zu sieben Geräte kabellos verbinden. Weiterhin demonstriert wurde eine Bluetooth-gestützte IP-Vernetzung von mehreren Endgeräten untereinander, wobei die Daten mit 128 Bit Verschlüsselung geschützt sein sollen. Als Bluetooth-Anwendungsdemonstration zeigt AVM auch, wie man per Palm-PDA drahtlos per ISDN ins Internet gelangt.

Ab dem zweiten Quartal soll die den AVM-ISDN-Produkten beiliegende FRITZ!-Software in der Version 3.03 den Kunden kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt werden. Zu den Funktionen zählen eine Rufnummernsperre, Fax-to-Mail und Voice-to-Mail. Am heimischen PC eingegangene Faxe oder Sprachnachrichten können mit den letzteren beiden Funktionen automatisch an eine gewünschte E-Mail-Adresse weitergeleitet werden. Zudem lassen sich Zeitprofile für den Internetzugang einrichten, um die Kosten durch die Wahl verschiedener Provider weiter zu senken.

Für die Zukunft erwartet AVM-Geschäftsführer Johannes Nill einen scharfen Wettbewerb bei DSL-Endgeräten. "Wir wollen im Wettbewerb um die Kunden weiterhin die Nase vorn haben" , so Nill, der sich mit den Verkaufszahlen seines bereits im ISDN-Bereich führenden Unternehmens zufrieden zeigt. Neben den DSL-Produkten selbst soll dies auch durch www.avm.de/DSL/aktiv(öffnet im neuen Fenster) , eine spezielle Service-Webseite mit Neuigkeiten, Software-Updates und Hilfestellungen für DSL-Kunden erreicht werden.

Im Wireless-Bereich wird AVM weiterhin auf Bluetooth setzen, da die Technik für Privatkunden geeigneter sei. WLAN-Produkte, die Nill mehr in den professionellen Bereich einordnet, wird es also in absehbarer Zeit nicht von AVM geben. "Bluetooth ist tauglicher für die Kommunikation" , betonte Nill auf einer Pressekonferenz. Ebenfalls gebe es keine Pläne, Satelliten-Technik oder Breitbandverbindungen über Kabel (VDSL/Ethernet-over-VDSL) zu unterstützen. Für die Zukunft denke man eher daran, DHSDSL zu unterstützen.


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