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Bitkom erwartet 4 % Wachstum für den deutschen ITK-Markt

Strukturwandel zur Dienstleistungsbranche

Der deutsche Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf ein Volumen von 137,8 Milliarden Euro gewachsen. Damit hat die ITK-Industrie eines ihrer schwierigsten und turbulentesten Jahre abgeschlossen. In 2002 wird das Wachstum mit plus 4,2 Prozent auf 143,6 Milliarden Euro wieder einen akzeptablen Wert erreichen. 2003 soll die Nachfrage dann weiter spürbar anziehen und um 8,6 Prozent auf 156 Milliarden Euro zulegen.

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Markttreiber sind in diesem Jahr abermals die Mobilkommunikationsdienste mit einem Plus von 11 Prozent sowie Internet-Dienste mit einem Zuwachs von 20 Prozent. Diese Zahlen gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) aus Anlass der CeBIT in Hannover bekannt. Bitkom-Präsident Volker Jung erwartet von der CeBIT, dass sie den allmählichen Aufschwung einläutet. Die Informations- und Kommunikationswirtschaft habe die Phase der Konsolidierung weitestgehend abgeschlossen. Was sie jetzt brauche, seien optimale politische und steuerliche Rahmenbedingungen, hoch qualifizierte Fachkräfte und eine neue Gründerkultur. Ganz oben auf der Agenda stehe im Wahljahr 2002 der zügige Aufbau der UMTS-Netze. Jung: "Das hat oberste Priorität."

Der Markt für Telekommunikation entwickelt sich zurzeit etwas stärker als der Markt für Informationstechnik. In der Telekommunikation soll bereits im laufenden Jahr ein Zuwachs um 6,1 Prozent auf 67,7 Milliarden Euro und in 2003 dann ein leicht zweistelliges Wachstum auf 74,9 Milliarden Euro erreicht werden. In der Informationstechnik rechnet Bitkom für 2002 mit einem Plus um 2,7 Prozent auf 75,9 Milliarden Euro und in 2003 um 6,9 Prozent auf 81,1 Milliarden Euro. Treibende Kraft sind die neuen Telekommunikationsdienste (Mobilfunk-, Daten-, Internet-, TV-Kabel-Dienste). In diesen Segmenten stiegen die Umsätze in 2001 um 18,3 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro. Für 2002 wird ein Wachstum um 13,1 Prozent auf 31,8 Milliarden Euro und für 2003 um 17,7 Prozent auf 37,4 Milliarden Euro erwartet. Mehr als 7 Millionen Deutsche sind in 2001 erstmals online gegangen. Mit etwa 30 Millionen Internet-Nutzern gehört Deutschland zwar weiterhin nicht zu den führenden Online-Nationen, konnte aber deutlich aufholen. 37 von 100 Bundesbürgern bewegen sich regelmäßig im Web.

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