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Mandrake Linux bettelt bei seinen Usern um Geld

Firma in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten? Der Linuxdistributor Mandrake, der gerade seine neue Distribution 8.2 plant, ist offenbar in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Dies belegt eine Meldung(öffnet im neuen Fenster) auf der Firmenwebsite, in der von kurzfristigen Problemen gesprochen wird und die sich hilfesuchend direkt an die Anwender richtet.
/ Andreas Donath
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Gleichzeitig erwähnt man jedoch, dass es keine langfristigen Probleme gebe und sogar der Break-Even Ende des Jahres 2002 erreicht werden soll. Es sei jedoch kaum möglich, ohne zusätzliche Umsatzquellen zu erschließen, vor massiven Kosteneinschnitten absehen zu können, die auch die Leistungsfähigkeit des Unternehmens beschneiden würden. Dies betrifft üblicherweise vor allem das Personal, doch das erwähnte Mandrake nicht direkt.

Mandrake setzt zur Überbrückung der Krise auf seine User und ermuntert diese, dem neu gegründeten "Mandrake Linux Users Club" oder dem "Corporate Club" beizutreten. Zurzeit sind insgesamt 2000 Mitglieder zu verzeichnen. Bei der aktuellen Wachstumsrate sollen in einem Jahr rund 10.000 zahlende Mitglieder dabei sein. Doch das ist nicht genug – der Club bzw. die Mitgliedsbeiträge sollen Mandrakes kurzfristige finanziellen Sorgen glätten.

Mitglieder erhalten einige normalerweise kostenpflichtige Applikationen kostenlos zum Download und auf andere Rabatte. Außerdem kann man MandrakeSoft-Aktien im Direkthandel erwerben und an Fragerunden mit Linux-Experten von Mandrake teilnehmen. Zudem wird man in ein Mitgliedsverzeichnis eingetragen. Die einfachste Mitgliedschaft kostet fünf US-Dollar im Monat. Darüber hinaus kann man 10, 50 oder 100 US-Dollar im Jahr zahlen oder besser gesagt spenden, denn die Leistungen ändern sich nicht, je mehr man zahlt.

Der Beitrag im Corporate Club beträgt Minimum 2.500,- US-Dollar und geht bis zu 100.000 US-Dollar im Jahr.


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