Siemens zeigt Handy-Studien auf der CeBIT
Als weiteren Prototypen zeigte Siemens ein Handy, das recht treffend mit "Pendant Phone" umschrieben ist. Das Handy soll mit lediglich 60 Gramm Gewicht federleicht sein, verspricht Siemens, und daher bequem etwa um den Hals getragen werden können. Das eigentliche Telefonieren geschieht dann über ein passendes Headset oder die integrierte Freisprecheinrichtung.
Dabei soll in dem kleinen Gerät sogar schon Quadband-Technik stecken, so dass in den vier Netzen 850 MHz, 900 MHz, 1800 MHz und 1900 MHz gefunkt werden kann. Zudem besitzt das Pendant Phone GPRS, Sprachwahl und eine Infrarotschnittstelle. Das Pendant Phone kann wahlweise mit einem MP3-Player oder einer kleinen Digitalkamera ausgerüstet werden.
Zudem zeigt Siemens den Mobile Beamer, einen besonders kleinen Multimedia-Projektor, der für Handys vorgesehen ist und eine Projektion im DIN-A4-Format schaffen soll. So sollen über passend ausgerüstete Handys Powerpoint-Präsentationen direkt von SD-Cards oder MMCs abgespielt werden können.
Als weiteren Prototypen stellt Siemens auf der CeBIT das Web Mate vor, einen mobilen Web-Browser im PDA-Format, der ein hochauflösendes Display besitzt und seine Informationen bequem im Querformat anzeigt, so dass man auch auf einem kleinen Gerät einigermaßen angemessen mobil surfen kann.
Als schließlich letzten Prototypen stellte Siemens das Pen Phone vor, das Handschriften und einfache Zeichnungen erkennt und in das Handy einlesen kann. Ferner enthält das Pen Phone, wie der Name vermuten lässt, auch einen Stift zum Schreiben. Damit sollen in naher Zukunft leicht Skizzen, Zeichnungen und Notizen bequem via Handy übermittelt werden können.
Alle vorgestellten Prototypen sollen auf der CeBIT am Siemens-Stnad im Pavillon 32 EG gezeigt werden, der sich in der Nähe der Halle 26 befindet.