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Viele Autofahrer wollen elektronischen Pfadfinder an Bord

Große Nachfrage nach Navigationssystemen in privaten Pkws. Navigationsgeräte für Pkws sind auf dem Vormarsch. Rund 60 Prozent aller deutschen Autofahrer zwischen 18 und 40 Jahren wünschen sich ein Navigationssystem für ihr Auto. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen telefonischen Umfrage von Autofahrern unter 40 Jahren, die die Automobilmarktforscher von TNS EMNID Anfang März durchgeführt haben.
/ Andreas Donath
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Ein Auto ohne Navigationsgerät kann sich die jüngste Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen am wenigsten vorstellen. 63 Prozent dieser Altersgruppe äußert den Wunsch nach einem elektronischen Pfadfinder an Bord. 20 Prozent davon wollen sogar "auf jeden Fall" ein Navigationsgerät für ihr Auto. Damit sind die elektronischen Routenführer längst kein Privileg der oberen Segmente oder von Berufsfahrern und gut verdienenden Autolenkern mehr. Der Wunsch nach einem Navigationsgerät findet sich auch bei Pkw-Fahrern mit relativ geringem Einkommen.

"Bedenkt man das Durchschnittsalter der Neuwagenkäufer von etwas über 40 Jahren, dann wächst hier eine neue Neuwagenkäufer-Generation heran, die sich ein Auto ohne Navigationssystem nur schwer vorstellen kann. In nur wenigen Jahren könnte dies zu einer ähnlichen Entwicklung führen wie bei der Klimaanlage. Das Navigationssystem wird, anfänglich eine teure Zusatzausstattung, mehr und mehr zu einem festen Bestandteil der Standardausrüstung eines Neuwagens nicht nur in der Mittel- und Oberklasse, sondern auch für Kleinwagen. Die Autohersteller können sich in den unteren Segmenten jetzt noch mit entsprechenden Angeboten positionieren, bevor das Navigationsgerät zur Selbstverständlichkeit geworden ist" , kommentierte Dr. Bernd Büchner von der TNS EMNID Automobilmarktforschung den Wunsch der Autofahrer.


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