• IT-Karriere:
  • Services:

Helpino: Notrufsystem im Handy-Format

Kombination aus GSM und GPS

Auf der CeBIT 2002 präsentiert die GPP AG mit Helpino ein mobiles Notrufsystem im Handy-Format, das in brenzligen Situationen schnelle Hilfe ermöglichen soll. Das mobile Helpino-Endgerät kombiniert dabei GSM-Mobilfunk mit GPS, einem Satelliten-gestützten Ortungssystem, und alarmiert auf Knopfdruck das Helpino Call Center.

Artikel veröffentlicht am ,

Dadurch wird eine Gesprächsverbindung mit dem Hilfesuchenden aufgebaut und gleichzeitig dessen exakter Aufenthaltsort festgestellt. Abhängig von der Situation informiert das Call-Center Rettungsmannschaften und gibt den Zielort anhand der GPS-Daten exakt weiter. Bei akuter Gefahr können Opfer über das Helpino-Endgerät einen schrillen Alarmton auslösen, der eine akustische Ortung sowie Hilfe von Passanten ermöglicht.

Stellenmarkt
  1. GEMA Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, München
  2. über experteer GmbH, Düsseldorf

Helpino soll auch in Panik einfach zu bedienen sein: Hilfesuchende lösen per Knopfdruck am Endgerät einen stillen Alarm aus. Dadurch wird der Kontakt zum Helpino Call Center aufgebaut und die auf zehn Meter genaue Ortung veranlasst. Ein speziell geschulter Call-Center-Mitarbeiter nimmt, soweit möglich, über eine Sprachverbindung den Kontakt zum Hilfesuchenden auf. Bereits nach etwa 15 Sekunden sieht der Mitarbeiter auf dem Bildschirm die persönlichen Kontaktdaten des Hilfesuchenden und anhand einer Karte dessen genaue Position. Abhängig von der Situation werden umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet: Die Benachrichtigung der angegebenen Kontaktpersonen oder der nächsten Polizeidienststelle, Rettungsleitstelle oder Feuerwehr.

Drückt der Nutzer ein zweites Mal auf den Knopf, ertönt ein durchdringendes Alarmsignal, das nicht manuell abgeschaltet werden kann und nach einer Minute von selbst verstummt. Dies ermöglicht zum einen die akustische Ortung, zum anderen werden hilfsbereite Passanten alarmiert. Um nicht versehentlich einen Notruf zu starten, ist der Alarmknopf durch einen Riegel gesichert, der im Notfall leicht und ohne Hinzusehen gelöst werden kann.

Ursprünglich war das Produkt für Frauen in Bedrängnis konzipiert, die GPP AG will allerdings nun eine weitaus größere Zielgruppe ansprechen: "Individualsportler wie Bergsteiger, Mountainbiker oder Jogger können leicht in Gefahrensituationen geraten und sind dann auf ein verlässliches Notrufsystem angewiesen", sagt Projektleiter Fridolin Speiser "Auch chronisch Kranke, Behinderte sowie ältere oder psychisch kranke Menschen, die leicht die Orientierung verlieren, brauchen oft unterwegs schnelle Hilfe", so Speiser weiter.

Helpino ist ab Mai im Groß- und Fachhandel sowie über die Webseite Helpino erhältlich und kostet 490,- Euro. Der Mietpreis beträgt bei einer Laufzeit über fünf Jahre monatlich 13,- Euro. Dazu kommen eine einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 49,- Euro sowie eine monatliche Telefonkartengebühr von 2,50 Euro. Die Kosten für die Inanspruchnahme im Notfall belaufen sich auf circa 30,- Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Peter Wolf 26. Sep 2005

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hätte gerne Infomaterial und ein Angebo von Ihrem...

R. Hormann 18. Jul 2002

Ein Handy mit diesem System zu vergleichen ist banal. Ein Handy kann man zwar orten,ist...

Hyperactiveman 12. Mär 2002

Hmm, ich weiss nicht. Bei den Preisen wäre mir ein Handy lieber. Orten kann man dieses...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020

Ds Spiel soll für alle aktuellen Plattformen im November 2020 erscheinen.

Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020 Video aufrufen
Cyberbunker-Prozess: Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen
Cyberbunker-Prozess
Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen

Am Montag beginnt der Prozess gegen die Cyberbunker-Betreiber von der Mittelmosel. Dahinter verbirgt sich eine wilde Geschichte von "bunkergeilen" Internetanarchos bis zu polizeilich gefakten Darknet-Seiten.
Eine Recherche von Friedhelm Greis

  1. Darkweb 179 mutmaßliche Darknet-Händler festgenommen
  2. Marktplatz im Darknet Mutmaßliche Betreiber des Wall Street Market angeklagt
  3. Illegaler Onlinehandel Admin des Darknet-Shops Fraudsters muss hinter Gitter

Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

    •  /