• IT-Karriere:
  • Services:

Kehrt AOL dem Internet Explorer den Rücken?

Nächste Version der AOL-Software soll Mozilla statt IE als Browser verwenden

Robin Roblimo Miller berichtet in einem Artikel auf NewsForge, dass AOL-Pläne, den in der AOL-Zugangssoftware verwendeten Internet Explorer gegen Mozilla auszutauschen, Kontur annehmen. Gemäß dem NewsForge-Bericht soll bereits die Version 8.0 der Zugangssoftware mit Mozilla oder zumindest der Mozilla-Rendering-Engine Gecko laufen. Zudem plant AOL einen Großteil seiner Webserver auf Linux umzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Den Reportern von NewsForge wurden Informationen zugetragen, wonach der Internet Explorer in der kommenden Version der AOL-Zugangssoftware von Mozilla als Standard-Browser abgelöst wird. Ein Sysadmin bei AOL bemängelte vor allem, dass der Internet Explorer W3C-Standards nicht einhalte. So sei besonders das HTTP 1.1 Protokoll nur unzureichend implementiert, das AOL in naher Zukunft stärker nutzen wolle.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. BARMER, Wuppertal

Einige Beta-Versionen der CompuServe-Software beherbergen bereits einen Browser auf Basis der Gecko-Engine aus dem Mozilla-Projekt. Erste Tests von Nutzern sollen sehr positiv ausgefallen sein, betonte ein AOL-Informant gegenüber NewsForge. Bei der Wahl für Mozilla hätten ausschließlich technische Gründe den Ausschlag gegeben, um den Nutzern von AOL ein besseres Surf-Verhalten zu liefern. Allerdings befürchtet AOL einige Verzögerungen bei der Umstellung vom Internet Explorer auf Mozilla, weil viele große Partner-Sites nicht-standardisierte Spezifikationen des Internet Explorer verwendet hätten. Diese müssten ihre Seiten nun umschreiben, wenn sie nicht die Nutzer des weltgrößten Online-Dienstes von ihren Angeboten aussperren wollen.

Wie NewsForge weiterhin in Erfahrung brachte, rüstet AOL zahlreiche seiner Server auf Linux um und wendet sich damit von Unix-Systemen ab. Als Hauptgrund nannten AOL-Insider, dass damit Kosten gesenkt werden sollen. So haben AOL-Techniker errechnet, dass ein System mit einem 80.000 US-Dollar teuren Unix durch zwei jeweils 5.000 US-Dollar teure Linux-Systeme ersetzt werden könnten. Zudem würde dies eine 50 Prozent höhere Performance bringen. An den Einsatz von Microsoft-Software auf AOL-Servern wurde dabei nie gedacht, wie ein AOL-Mann gegenüber NewsForge berichtet: "Die Lizenzkosten sind zu hoch, die Hardware-Anforderungen sind übertrieben, es kostet zu viel Arbeit, die Systeme zu warten und wir haben auch ohne Microsoft genug eigene Sicherheitsprobleme."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€

Frechheit 12. Sep 2009

Das ist eine Frechheit von Dir! Einfach zu sagen,alle die AOL haben ist bei dir ein...

Allons! 26. Mär 2003

Weil AOL genauso proprietär gelagert ist wie Microsoft selbst und alle Dienste am...

Alex 07. Nov 2002

Wieso läuft es nicht. Kann man das ändern? Wär gut wenn mir das jemand sagen würde! Kann...

Lukas 26. Mär 2002

Alle die mehr als nur einfach wollen wünschen sich dies schon jahrelang, aber da macht...

netwing 12. Mär 2002

Die Umstellung ist verständlich. Netscape gehört ja schon länger zu AOL .Aber das wird...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion angespielt

Mit Legion bekommt die Serie Watch Dogs eine dritte Chance von Ubisoft. Schauplatz ist London nach dem Brexit, eine korrupte Regierung und Banden unterdrücken die Bevölkerung, die sich allerdings wehrt. Wichtigste Neuerung gegenüber den Vorgängern: Spieler können Passanten für den Widerstand rekrutieren.

Watch Dogs Legion angespielt Video aufrufen
Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Artemis Accords: Mondverträge mit bitterem Beigeschmack
Artemis Accords
Mondverträge mit bitterem Beigeschmack

"Sicherheitszonen" zum Rohstoffabbau auf dem Mond, das Militär darf tun, was es will, Machtfragen werden nicht geklärt, der Weltraumvertrag wird gebrochen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Nasa engagiert Nokia für LTE-Netz auf dem Mond

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

    •  /