T-DSL via Satellit kommt ab Mai
Interessierte Kunden erhalten dann einen Satellitenanschluss mit einen Downstream mit bis zu 768 Kilobit/Sekunde. Die Satellitenstrecke wird bei T-DSL via Satellit nur bei Bedarf automatisch hinzugeschaltet, wenn die maximale Bandbreite des Zugangs ins Internet über T-ISDN oder ein Modem am Telefonanschluss überschritten wird. Für den Internet-Zugang ist ein entsprechender Internet-Provider erforderlich wie zum Beispiel T-Online.
Die T-DSL-via-Satellit-Kunden benötigen eine Satelliten-Antenne mit mindestens 60 Zentimetern Durchmesser, Universal LNB, DVB-PC-Karte oder DVB-USB-Box. In der Regel kann das vorhandene Satellitenempfangssystem weiter genutzt werden oder muss mit nur geringem Aufwand erweitert werden.
Der PC sollte über einen Prozessor mit mindestens 233 MHz und 64 Mbyte RAM verfügen und die Betriebssysteme Windows 95 (kein Betrieb mit DVB-USB-Box), Windows 98, Windows Me oder Windows 2000 unterstützen. Für den auch möglichen TV-/Radio-Empfang ist ein Prozessor mit mindestens 500 MHz erforderlich.
Mit dem Vertriebsstart ab Mai sollen zwei Tarifmodelle zur Verfügung stehen. Bei der Variante 1 handelt es sich um eine volumenabhängige Tarifierung mit einem Monatspreis von 19,90 Euro. Hier steht ein Freivolumen von 500 Megabyte zur Verfügung. Jedes weitere Megabyte kostet 5 Cent. Die Variante 2 kostet pro Monat 39,90 Euro. Nach Überschreiten der Volumengrenze von 500 Megabyte entstehen dem Kunden für jedes weitere Megabyte keine zusätzlichen Kosten, bei Kapazitäts-Engpässen auf dem Satelliten kann es jedoch vorkommen, dass die maximale Bandbreite reduziert wird.
Eine Kombination mit dem Tarif T-Online dsl flat ist nicht möglich. Das einmalige Bereitstellungsentgelt beträgt jeweils 99,- Euro.
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