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Deutsche Telekom nimmt neues Backbone vollständig in Betrieb

MPLS-Backbone mit 2,5- und 10-Gbit/s-Strecken. Die Deutsche Telekom AG hat ihr gesamtes Backbone auf MPLS (Multi Protocol Label Switching) umgestellt. Dieser MPLS-Backbone sei damit der modernste und größte seiner Art weltweit.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit der grundlegenden Modernisierung des bisher betriebenen Internet-Backbones wurde Cisco Systems GmbH von der Telekom beauftragt. Dabei musste ein komplett neues Netzwerk aufgebaut und das bisherige Netzwerk unter Weiterverwendung der bestehenden Elemente und mit all seinen Kunden integriert werden.

Als erster Meilenstein wurde bis Januar 2001 ein komplett neuer Backbone aufgebaut und mit der bisherigen Struktur verbunden. Beginnend ab diesem Zeitpunkt läuft der gesamte Internet-Verkehr der Deutschen Telekom über den neuen MPLS-Backbone. Der weitaus schwierigere Schritt war die vollständige Integration der bestehenden Netzstruktur mit seinen Elementen und Kunden. Schwierig insbesondere dadurch, dass die laufende Produktion und Neu-Anschaltungen von Kunden durch diese Maßnahmen nicht beeinflusst werden durften.

Zum Jahresende 2001 konnte die Migration abgeschlossen und das Backbone freigegeben werden.

Mit dem hierarchischen und voll redundanten Netzwerk ist die Deutsche Telekom an 340 Standorten (PoPs, Points of Presence) bundesweit präsent. An jedem der PoPs stehen mehrere Systeme zur Verfügung, an denen die verschiedenen Kundennetze angeschlossen und Dienste an den Backbone geführt werden können. Diese Access- und Backbone-Router sind auf der SDH-Plattform mittels 2,5-Gigabit-pro-Sekunde-(Gbps-)Strecken verbunden. Auch der nächste Schritt ist in Arbeit. So wurden bereits im letzten Jahr die ersten Strecken auf eine Kapazität von 10 Gbps umgerüstet. Die Aufrüstung weiterer Verbindungen auf 10 Gbps soll Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.


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