Weltweiter Handy-Markt erstmals mit leichtem Rückgang
Die größten Zuwächse an verkauften Geräten erreichte Samsung mit einer Steigerungsrate von 36,8 Prozent, während Ericsson 35 Prozent weniger Geräte im Jahr 2001 absetzte. Nokia und Siemens konnten beide rund 10 Prozent mehr Geräte im abgelaufenen Jahr an den Mann bringen. Nur leichte Verluste (1,7 Prozent) steckte Motorola ein und blieb damit etwa auf gleichem Niveau.
Deutlicher Marktführer bleibt weiterhin der finnische Hersteller Nokia mit einem Marktanteil von 35 Prozent, was 139.672 verkauften Geräten (Vorjahr: 126.369) entspricht und einen beachtlichen Abstand vor dem Zweitplatzierten bedeutet. Den zweiten Rang nimmt Motorola mit 59.092 abgesetzten Handys (Vorjahr: 60.094) bei einem Anteil von 14,8 Prozent ein. Auf dem Weltmarkt konnte Siemens sich mit 29.753 verkauften Mobiltelefonen (Vorjahr: 26.989) den dritten Platz (7,4 Prozent) im Jahr 2001 sichern und rückte damit einen Platz auf.
Allerdings bleibt der Abstand zum vierten Rang sehr dünn, wo sich Samsung mit einem Marktanteil von 7,1 Prozent tummelt, was mit einem Absatz von 28.234 Handys (Vorjahr: 20.639) erreicht wurde. Ericsson muss sich im Jahr 2001 mit einem mageren fünften Platz begnügen und kommt bei 26.956 Geräten (Vorjahr: 41.467) nur auf einen Anteil von 6,7 Prozent. Ein großer Marktanteil von 29 Prozent verteilt sich auf mehrere kleine Handy-Hersteller aus aller Welt.



