Abo
  • Services:
Anzeige

8 Milliarden Euro E-Commerce-Umsatz in Deutschland erwartet

Tchibo, Metro und die Versandhändler verbuchen den Hauptanteil

Der E-Commerce-Experte des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Olaf Roik, teilte mit, dass im vergangenen Jahr in Deutschland nach Schätzungen des HDE Online-Shopping-Umsätze in Höhe von fünf Milliarden Euro erzielt wurden. Für das laufende Jahr erwartet man einen Anstieg auf gut acht Milliarden Euro. Dies würde einem Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz von etwa 1,6 Prozent entsprechen.

Trotz positiver Entwicklung flacht der Wachstumspfad damit in diesem Jahr erstmals deutlicher ab, nachdem sich im Vorjahr die Umsätze verdoppelt hatten, so Roik. Selbst wenn in den kommenden Jahren ein weiterhin dynamisches Wachstum zu erwarten ist, wurde der Höhepunkt der Umsatzsteigerungen im Business-to-Consumer-Bereich (B2C, Online-Shopping) überschritten, meinte Roik.

Anzeige

Die erfolgreichsten Internetshops werden heute in der Mehrzahl nicht mehr von reinen Online-Händlern, sondern von klassischen Handelsunternehmen betrieben, so der HDE. Unter den Top-E-Commerce-Angeboten befinden sich unter anderem Tchibo, die Metro-Tochter Primus und die Versandhändler Otto, Quelle und Neckermann. Parallel zum B2C-Geschäft forcieren die Handelsunternehmen ihre Aktivitäten im Business-to-Business-Bereich (B2B). In der Kommunikation und Transaktionsabwicklung zu den Beschaffungsmärkten wird oftmals das weitaus größere Potenzial gesehen. So setzen nach einer HDE-Umfrage zwei Drittel der Einzelhandelsunternehmen das Internet zur Warenbeschaffung ein. Lediglich ein Viertel nutzt es, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

Insgesamt wird das Internet immer häufiger für Zwecke eingesetzt, die eng mit der konkreten Abwicklung von Transaktionen verbunden sind, so Roik. So gewinnt der Verkauf und die Beschaffung von Ware im Internet etwa gegenüber Warenpräsentation und Recherche in den letzten Jahren an Bedeutung. Dies deutet darauf hin, dass auch für die kleinen und mittelständischen Betriebe die Phase des Abwartens und Ausprobierens vorbei ist. Die Unternehmen intensivieren ihre Aktivitäten oder steigen gegebenenfalls aus dem elektronischen Geschäft aus, falls sich die bisherigen Investitionen als unrentabel herausgestellt haben.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Erzdiözese Bamberg Körperschaft des öffentlichen Rechts, Bamberg
  2. ABB AG, Heidelberg
  3. Brückner Group GmbH, Siegsdorf
  4. MAHLE International GmbH, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 10% Rabatt auf ausgewählte Top Gaming Artikel mit dem Gutscheincode: PICKYOURLOOT
  2. (-72%) 16,99€
  3. (-47%) 31,99€

Folgen Sie uns
       

  1. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  2. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  3. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

  4. Adblock Plus

    OLG München erklärt Werbeblocker für zulässig

  5. Streaming

    Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

  6. Coffee Lake

    Core i3 als Quadcores und Core i5 als Hexacores

  7. Starcraft Remastered im Test

    Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998

  8. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  9. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  10. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Na, geht doch

    2ge | 02:56

  2. ist doch logisch

    bernstein | 02:24

  3. Re: Deutschland auch ?

    tribal-sunrise | 02:18

  4. Re: "deutlich"

    SzSch | 02:17

  5. Re: Ich habe da immer so ein dummes Gefühl

    Sharra | 02:04


  1. 17:02

  2. 15:55

  3. 15:41

  4. 15:16

  5. 14:57

  6. 14:40

  7. 14:26

  8. 13:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel