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T-Mobile International mit gutem vierten Quartal

EBITDA in der Gruppe auf 3,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt

T-Mobile International blickt auf ein nach eigener Einschätzung erfolgreiches viertes Quartal und Geschäftsjahr 2001 zurück. Der Umsatz konnte um mehr als 40 Prozent von 10,4 Milliarden Euro in 2000 auf 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2001 gesteigert werden. Der Anteil der neukonsolidierten Mobilfunkbetreiber VoiceStream und RadioMobil am Umsatz 2001 betrug 3,3 Milliarden Euro.

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"Wir haben unsere Position im internationalen Mobilfunkgeschäft erheblich ausgebaut", sagte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom und CEO T-Mobile International. "T-Mobile International hat eindrucksvoll bewiesen, dass sich überzeugendes Wachstum und Steigerung des EBITDA durchaus miteinander kombinieren lassen", unterstrich Thomas G. Winkler, CFO T-Mobile International.

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Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im vergangenen Jahr um mehr als das Doppelte auf 3,1 Milliarden Euro von 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2000. Ohne die Einbeziehung von VoiceStream liegt das EBITDA für 2001 bei 3,4 Milliarden Euro, was einer EBITDA-Marge von 28,7 Prozent in Europa entspricht. Herausragend war das vierte Quartal mit einem EBITDA von knapp 1 Milliarde Euro. Während VoiceStream den EBITDA-Verlust mit -71 Millionen Euro (ausgewiesen nach HGB Bilanzierungsrichtlinien) weiter verringern konnte, führten in Europa insbesondere reduzierte Kundenakquisitionskosten und verstärkte Kostenkontrolle zu einer EBITDA-Marge von 32,2 Prozent.

Im Vergleich zum Jahr 2000 sanken die Investitionen in Deutschland, Großbritannien und Österreich von rund 2,9 Milliarden Euro um mehr als ein Drittel auf rund 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2001. Hintergrund hierfür sind die bereits hohe Netzwerkqualität in den westeuropäischen Mobilfunkaktivitäten und die hohe Penetrationsrate. Zusätzlich wurden, ohne Einbeziehung von Lizenzkosten in den USA und in der Tschechischen Republik, rund 1,6 Milliarden Euro in den neukonsolidierten Unternehmen VoiceStream und RadioMobil investiert.

Ende des vergangenen Jahres bediente die T-Mobile International rund 53 Millionen Kunden. Davon entfielen auf die vollkonsolidierten T-Mobile-Töchter in Deutschland, den USA, Großbritannien, Österreich und der Tschechischen Republik per 31. Dezember 2001 knapp 45,5 Millionen Kunden - ein Plus von rund 54 Prozent gegenüber dem Ende des Jahres 2000. Die Minderheitsbeteiligungen in Polen, Russland und den Niederlanden konnten mit 7,6 Millionen Kunden am Jahresende 2001 einen Zuwachs von knapp 58 Prozent verzeichnen.

Die Gesamtzahl der VoiceStream-Kunden stieg im Jahr 2001 um 2,2 Millionen oder um 46 Prozent auf rund 7 Millionen zum Jahresende. Allein im vierten Quartal verzeichnete unsere amerikanische Tochter einen Zuwachs von rund 667.400 Teilnehmern, was einer knapp 80-prozentigen Steigerung gegenüber dem Kundenzuwachs im dritten Quartal 2001 entspricht. Damit wies VoiceStream im vierten Quartal das prozentual stärkste Wachstum aller landesweiten US-Anbieter auf. Besonders erfreulich entwickelte sich der weiterhin außerordentlich hohe Vertragskundenanteil: Rund 583.000 Netto-Neukunden entschieden sich für einen Laufzeitvertrag - das entspricht 87 Prozent des gesamten Nettozuwachses im vierten Quartal. Der absolute Anteil der Vertragskunden an der Kundenbasis lag zum Ende des Jahres bei rund 74 Prozent und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr um weitere 5 Prozentpunkte gesteigert werden.

Der Umsatz der US-Tochter betrug 2001 nach amerikanischen Bilanzierungsrichtlinien rund 4,0 Milliarden Dollar, verglichen mit 2,4 Milliarden Dollar im Vorjahr, was einem Plus von 69 Prozent entspricht. Die EBITDA-Marge konnte im Verlauf des Geschäftsjahres trotz des starken Wachstums von -14 Prozent im ersten Quartal auf -6 Prozent im vierten Quartal verbessert werden. Auf vergleichbarer Basis nach US-GAAP-Bilanzierungsrichtlinien betrug der EBITDA-Verlust im 4. Quartal nur noch -67 Millionen Dollar gegenüber -120 Millionen Dollar im ersten Quartal 2001.

Auch in Europa war T-Mobile im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich: T-Mobile Deutschland konnte im vergangenen Jahr die Marktführerschaft übernehmen und im Verlaufe des Jahres deutlich ausbauen. Am Jahresende zählte die größte Tochtergesellschaft der T-Mobile International mit 23,1 Millionen Kunden über eine Million Kunden mehr als der Hauptwettbewerber. Damit konnte T-Mobile Deutschland nach eigenen Angaben schneller wachsen als jeder andere Mobilfunkanbieter auf dem deutschen Markt. In der zweiten Jahreshälfte konnten bei den Netto-Neukunden wieder mehr Vertrags- als Prepay-Kunden hinzugewonnen werden.

Der Umsatz in Europa stieg um 9 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Im Vergleich stieg das EBITDA um 105 Prozent überproportional auf mehr als 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2001 von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2000. Hauptgrund sind die stark reduzierten Kundenakquisitionskosten. Die EBITDA-Marge hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr auf 36,0 Prozent von 19,2 Prozent erhöht. Im vierten Quartal 2001 lag die EBITDA-Marge trotz des Weihnachtsgeschäfts sogar erstmalig über 40 Prozent. Die Investitionen wurden von 0,9 Milliarden Euro in 2000 auf 0,6 Milliarden reduziert und lagen damit deutlich unter 10 Prozent des Umsatzes.

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