Laser-3D-Navigation für mobile Roboter
Diese neue Technik macht nach Darstellung der Forscher neue Anwendungen für autonome mobile Roboter möglich: Einsetzbar sind sie im Facility Management oder für Transportaufgaben in großen Bürogebäuden. Der Roboter öffnet Türen, benutzt Fahrstühle und erfasst und vermisst dabei die Umgebung. Die entstehenden unterschiedlichen 3D-Abtastbilder werden zu einer kompletten dreidimensionalen Karte zusammengefasst.
Der 3D-Laserscanner setzt sich aus einem 2D-Scanner und einer neuartigen Drehvorrichtung zusammen. Auf diese Weise kann ein Bereich von 180 Grad (horizontal) und 90 Grad (vertikal) berührungslos und präzise in nur wenigen Sekunden erfasst und vermessen werden. Um eine realitätsnahe Visualisierung einer 3D-Szene zu erhalten, setzen die Wissenschaftler zusätzlich eine Digitalkamera ein, die auf dem Roboter installiert ist. Während des Scanns werden Fotos aufgenommen und daraus Texturen erstellt, die dann mit den 3D-Elementen verknüpft werden.
Das Fraunhofer-Institut für Autonome intelligente Systeme AiS stellt auf der CeBIT 2002 in Halle 11, Stand A 10 und A 14 aus.



