Abo
  • Services:

iVDR - Standard für 2,5-Zoll-Wechselfestplatten

Für den Einsatz in Unterhaltungselektronik, Audio-/Video-Equipment und Computern

Anfang März hat sich ein Industrie-Konsortium gegründet, dessen Ziel die Schaffung eines Standards für 2,5-Zoll-Wechselfestplatten ist. Dieser soll auch den Datenaustausch zwischen Unterhaltungselektronik, Audio-/Video-Equipment und Computern vereinfachen. Ein Kopierschutz soll dabei verhindern, dass geschützte Daten vervielfältigt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,

2,5-Zoll-Festplatten sind platzsparender, entwickeln weniger Hitze und benötigen weniger Strom als ihre 3,5-Zoll-Kollegen. Derzeit gibt es sie allerdings nur in Kapazitäten von unter 50 GByte, was für enorme Datenmengen - wie sie insbesondere bei digitalem Video anfallen - noch nicht ausreichend ist. Die acht Gründungsmitglieder des iVDR-Konsortiums wollen die Kapazitäten jedoch innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre auf 200 bis 400 GByte erhöhen.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal

Der iVDR-Standard umfasst neben physikalischen Spezifikationen (Festplattengröße, Anschlüsse) auch Schnittstellen- (ATA-Kommandos, AV-Erweiterungen, optionale Kopierschutz-Funktionen) und Dateisystem-Spezifikationen (iVDR-Dateisystem). So dürfen iVDR-Wechselplattengehäuse nicht größer als 13 x 8 x 1,27 cm sein, der 50-Pin-Stecker muss mindestens 10.000 Steckversuche aushalten und die Laufwerkselektronik muss im ausgeschalteten Zustand Stöße von über 900G verkraften können. Einige Minifestplatten halten schon jetzt wesentlich mehr aus, so dass die Vorgaben recht moderat scheinen.

IVDR beschreibt auch Dateiformate, um einen Datenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen zu vereinfachen. Unrechtmäßigen Datenaustausch verhindern sollen dabei passende Sicherheitsspezifikationen.

Die Einsatzgebiete von iVDR-Wechselplatten sieht das Konsortium vom Digitalvideorekorder bis hin zum Server. Aktuelle Festplatten-gestützte Digitalvideorekorder erlauben meist nur die Nutzung einer festinstallierten Festplatte, künftige Geräte könnten dank iVDR mit praktisch unbegrenzter Speicherkapazität versehen werden. Doch auch für mobile Geräte wie Videokameras oder Notebooks sollen die Platten geeignet sein. Da das Konsortium auch 1,8-Zoll-Platten erwähnt, die es bereits gibt, wäre es nicht verwunderlich, wenn auch dafür ein Wechselplattenstandard geschaffen wird.

Das "iVDR Hard Disc Drive Consortium" wurde am 5. März 2002 von Canon, Fujitsu, Hitachi, Phoenix Technologies, Pioneer, Sanyo Electric, Sharp und Victor ins Leben gerufen. Hersteller wie IBM, Maxtor, Seagate, Toshiba und Western Digital fehlen, ebenso wie weitere Größen aus dem Unterhaltungselektronik-Bereich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. 4,25€

Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /