Bundesforschungsministerin fordert preiswerte Schulcomputer
Nach dem Anschluss aller Schulen ans Internet müsse nun so schnell wie möglich jede Schülerin und jeder Schüler mit einem eigenen Computer ausgerüstet werden. "Wichtig ist der Einsatz der neuen Medien in jedem möglichen Unterrichtsfach. Denn unsere Kinder müssen heute lernen, wie man die Chancen der Zukunft nutzt."
Nach Einschätzung der Ministerin befindet sich die IT-Branche in einer Phase der Konsolidierung: "Gerade in den Zeiten des Umbruchs ist die Qualifikation wichtig, um Arbeitsplätze und Jobs zu sichern."
Die Bundesregierung habe in Bildung und Forschung Akzente für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt, sagte die Ministerin. Im Konsens mit der Wirtschaft sei das IT-Forschungsprogramm 2006 mit 1,5 Milliarden Euro auf den Weg gebracht und gemeinsam mit den Sozialpartnern Standards für die Weiterbildung in der Informations- und Kommunikationswirtschaft gesetzt. Das BMBF habe die Mittel für die Informationstechnik einschließlich des Bereichs Neue Medien in der Bildung seit 1998 um rund 40 Prozent gesteigert.
Die Ministerin betonte dabei den positiven Effekt dieser Förderung auf den Arbeitsmarkt: "Die Investitionen in Bildung und Forschung werden bereits jetzt in neue Arbeitsplätze umgesetzt." Das gelte besonders dann, wenn neue Ideen aus Hochschulen und Forschungsinstituten zu marktfähigen Produkten werden. Mit neuen Verwertungsagenturen und der Förderung junger Firmengründerinnen und -gründer soll eine neue Unternehmenskultur an den Hochschulen geschaffen werden.
Mit dem "future parc" auf der CeBIT will das BMBF zudem marktfähige Produkte aus Universitäten und Instituten zeigen.
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