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Premiere und Arcor Online planen Video-on-Demand-Angebot

Absichtserklärung für DSL-Pilotprojekt unterzeichnet

Der Pay-TV-Anbieter Premiere und Arcor Online planen die Einführung eines gemeinsamen Video-on-Demand-Angebotes. Für einen Testlauf im Rahmen des Pilotprojekts will Premiere ein "umfangreiches Spielfilmpaket" auf www.arcor.de anbieten.

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Die Filme sollen einzeln auf Bestellung (Video-on-Demand) abgerufen und bezahlt werden können. Arcor Online bietet bereits registrierten Nutzern seit Dezember 2001 ein eingeschränktes Video-on-Demand-Angebot. Mit der Partnerschaft kommt Arcor seinem Ziel näher, das Online-Filmangebot bis Mitte 2002 dem einer großen Videothek anzunähern.

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"Wir wollen alle Wege zum Kunden nutzen, die sich uns bieten", heißt es von Georg Kofler, Vorsitzender der Premiere-Geschäftsführung, zum geplanten Pilotprojekt. "Neben Kabel und Satellit kann man ausgewählte Inhalte von Premiere dann auch über die Telefonleitung empfangen." Das gebotene Programm soll auf Grund seines Umfangs einen Meilenstein im Video-on-Demand-Markt setzen.

Das Pilotprojekt soll spätestens im Sommer starten, so Arcor auf Nachfrage von Golem.de. Das zusätzliche Filmangebot wird unter der Marke Premiere angeboten werden. Neben den Erfahrungen im Marketing will Premiere das auf sechs Monate befristete Pilotprojekt nutzen, um "inhaltliche, technische und juristische Erkenntnisse" für den Aufbau weiterer Breitband-Angebote zu sammeln. Danach werde laut Arcor entschieden, ob das Projekt fortgesetzt wird.

Teilnehmer des Pilotprojektes müssen bei der Arcor-Plattform www.arcor.de registriert sein. Voraussetzung für den Zugriff auf das Angebot ist - neben der Registrierung - ein Windows-Rechner mit Windows MediaPlayer 7.1 (oder höher) sowie ein DSL-Anschluss. Damit sollen die angebotenen Spielfilme bereits während des Downloads betrachtet werden, sofern es keine Datenstaus gibt.

Ein bestellter Film kann innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden beliebig oft angeschaut werden, entweder auf dem Computerbildschirm oder bei entsprechender Hardware-Ausrüstung auch auf dem Fernsehgerät. Die Verschlüsselung des angebotenen Materials und die 24 Stunden geltenden kostenpflichtigen Schlüssel sollen dabei Raubkopien oder die Betrachtung nach der Mietdauer verhindern.

Die aktuelle Preisstaffelung von Arcors Video-on-Demand-Service umfasst drei Preisgruppen: Spielfilme kosten 3,50 Euro, Kurz- und Zeichentrickfilme 2,50 Euro, während Erotikfilme mit 4,- Euro zu Buche schlagen. Die Filme werden im WMV-Format (Windows Media Video Codec 8) mit einer DSL-verträglichen Bitrate von rund 500 kbit/s in VHS-Qualität zur Verfügung gestellt. Die Dateigröße eines zu übertragenden Films liegt Arcor zufolge im Schnitt bei 340 MByte. Ein Downloadmanager im Webbrowser erlaubt die Darstellung schon während des Downloads und informiert auf Wunsch per SMS, wenn der Download abgeschlossen ist. Sollte der Download abbrechen, kann er fortgesetzt werden.

Kommentar:
Der Dienst bietet zwar eine zeitliche Unabhängigkeit, ist auf Grund der Preisstruktur aber immer noch deutlich teurer als eine stationäre Videothek, in der man meist nicht mehr als 2,- Euro pro Leihkassette oder Leih-DVD zahlt. Zudem bieten Leih-DVDs eine deutlich höhere Bildqualität mit besseren Tonformaten (z.B. Dolby Digital) und etlichen Zusatz-Features, wie Dokumentationen, Deleted Scenes oder Audio-Kommentaren.

Für den ländlichen Bereich, in denen Videotheken spärlich gesät sind und für den derartige Angebote sehr interessant sein dürften, bringt Video-on-Demand derzeit noch nicht viel. Denn DSL-Anschlüsse stehen dort oft nicht zur Verfügung.

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