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Deutsche Telekom tief in den roten Zahlen

Verlust von 4,7 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2001. Die Deutsche Telekom AG konnte im Geschäftjahr 2001 ihren Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr zwar um 18,1 Prozent auf 48,3 Milliarden Euro steigern, weist dabei aber ein Konzernergebnis nach Steuern mit Sondereinflüssen von minus 3,5 Milliarden Euro gegenüber plus 5,9 Milliarden Euro im Vorjahr aus. Ohne Sondereinflüsse liegt das Konzernergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2001 bei minus 4,7 Milliarden Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Konzern-EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) hingegen legte um 17,0 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro gegenüber der Vergleichsperiode zu und auch das bereinigte EBITDA des Konzerns konnte erstmals seit dem Beginn der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes in Deutschland in 1998 wieder gesteigert werden.

Der Auslandsumsatz stiegt um 71,4 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro im Jahresvergleich und liegt damit bei 27,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Der operative Cash Flow konnte um 26,4 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro gesteigert werden, die Nettofinanzverbindlichkeiten um 4,8 Prozent auf 62,1 Milliarden Euro zum Jahresende gegenüber 65,2 Milliarden Euro zum dritten Quartal reduziert werden.

Stärkster Umsatzwachstumstreiber im Geschäftsjahr 2001 war teilnehmer- und akquisitionsgetrieben der Mobilfunk, gefolgt vom Systemgeschäft vor allem durch Konsolidierungseffekte aus dem debis Systemhaus. Positiv entwickelte sich ebenfalls, insbesondere teilnehmergetrieben, das Internetgeschäft.

Einen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gab die Telekom nicht.


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