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Google Toolbar für IE bietet verteiltes Rechnen

Proteinfaltungs-Projekt Folding@home der Stanford University wird unterstützt. Die für die Windows-Fassung des Internet Explorer ab der Version 5.0 erhältliche Google Toolbar steht ab sofort in einer Version bereit, die eine so genannte Google Compute Funktion besitzt. Damit kann verteiltes Rechnen verwendet werden, um etwa wissenschaftliche Projekte zu unterstützen, bei denen sehr viel Rechenkapazität benötigt wird.
/ Ingo Pakalski
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Wenn der eigene Rechner gerade ungenutzte Rechenkraft übrig hat, springt die Google Toolbar an und stellt dem Forschungsprojekt Folding@home diese Rechenleistung zur Verfügung. Als erstes Projekt für die Google Compute Funktion wählten die Google-Macher das Projekt Folding@home der Stanford University, weil dieses die Geheimnisse der Proteinfaltung enthüllen will. Die Forscher erhoffen sich dadurch, Heilmethoden für Krankheiten wie Alzheimer, Krebs und AIDS entwickeln zu können.

Nach den Plänen von Google besteht die Möglichkeit, dass künftig weitere wissenschaftliche Projekte unterstützt werden, denen mit verteiltem Rechnen geholfen werden soll. Dabei schließt Google nicht aus, dass die Suchmaschinenbetreiber diese Funktion auch irgendwann für eigene Zwecke einsetzen werden.

Damit man sieht, ob die Google-Toolbar an einem verteilten Rechenobjekt beschäftigt ist, erscheint in der Google Toolbar ein DNA-Icon, das über den entsprechenden Zustand informiert. Standardmäßig ist das verteilte Rechnen nach der Installation der Toolbar aktiviert, was man auf Wunsch in den Optionen leicht ausschalten kann.

Google bietet die Google Toolbar allen Windows-Nutzern des Internet Explorer ab der Version 5.0 kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) an.


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