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Interview: Wie viel "Pay" schon im Netz geht

Golem.de: Wie viele Content-Firmen werden noch sterben, bevor ein Boden erreicht ist? Sind die nicht auch schlicht von falschen Vorstellungen ausgegangen?

Englert: Die Marktkonsolidierung der letzten Monate zeigt das wohl recht offensichtlich.

Golem.de: Wo funktioniert "Pay-Web" heute schon?

Englert: Im größeren Umfang sicherlich im Erotik-Bereich, wo Begehrlichkeiten recht einfach geweckt werden können. Andere Inhalte, wie News, Sportinformationen, aber auch Entertainment-Applikationen wie Games stehen da noch am Anfang.

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Golem.de: Ihr Verband, der VPRT, vertritt in der Mehrzahl Anbieter von Free-Content-Angeboten, sowohl im TV, im Radio als auch im Internet. Woher nehmen Sie Ihre Kompetenz im "Pay"-Bereich?

Englert: Ganz klar aus den Erfahrungen unserer Mitglieder heraus, die alle Internet-Provider sind und für die der Weg zu Paid-Content-Systemen wie für die meisten Anbieter bislang entgeltfreier Angebote ein wichtiges Zukunftsthema ist. Der VPRT sieht es als seine Aufgabe, die Entwicklung von Rahmenbedingungen in Politik und Wirtschaft zu beobachten und auch zu kommentieren.

Golem.de: Steht nicht zu befürchten, dass aus dem derzeitigen Hype-Thema Pay-Web ein ähnlicher Rohrkrepierer wird, wie seinerzeit aus der Vorstellung, im Netz müsse alles kostenlos sein?

Englert: Natürlich müssen wir die Akzeptanz im Markt erst ausloten. Es geht aber nicht um einen Hype, sondern um eine vernünftige Mischform aus weiterhin allgemein zugänglichen Gratisangeboten und Bezahlinhalten. Der User braucht nun wirklich nicht zu befürchten, dass ihm in Zukunft das Web nur noch gegen Entgelt zu Verfügung steht. Im Gegenteil: Die Refinanzierung journalistisch und technisch aufwendiger Topinhalte durch Gebühren wird auch ein gutes Stück zur Sicherung eines weiterhin hochwertigen Basisangebotes beitragen.

Golem.de: Welche veritablen Zahlungssysteme sehen Sie denn?

Englert: Es sind verschiedene Produkte am Markt, die den Kriterien gerecht werden können.

Golem.de: Sind einheitliche Standards möglich? Und wenn ja, wer könnte Sie proklamieren?

Englert: Wir beobachten interessiert Initiativen wie Phönix vom VDZ [Pay-Web-Projekt des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger, Anm. d. Red.]. Letztendlich wird ein derartiger Standard auch durch das Nutzungsverhalten und die Akzeptanz der Kunden bestimmt.

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egn j. 06. Mär 2002

ersetz die 8 durch den entsprechenden buchstaben im alphabet (h) und sie es aus der...

Jens 05. Mär 2002

Der letzte Satz sollte natürlich heißen: Das allerdings wird nicht passieren, denn wenn...

Jens 05. Mär 2002

Da redet dieser Mensch von keinerlei Sachkenntnis getrübt doch völlig ins blaue und...

Steve 04. Mär 2002

haeh ? wegen der 8,8 cm FLAK oder was ?

pits 04. Mär 2002

Wenn ich schon für meine Flat ca. 55 DM hinblättern muß, dann ist bei mir der Anreiz mehr...



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