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SCM Microsystems gliedert Marke Dazzle aus

Dazzle-Produkte bald in eigenständiger Firma

SCM Microsystems wird seine beiden Kernbereiche OEM (PC Security und Digital TV) und Consumer (Dazzle-Produkte) trennen und den Endkundenbereich in eine eigenständige Firma überführen. Dieser Vorgang soll noch im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden, heißt es von SCM.

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Als selbstständige Einheiten sollen die beiden neuen Unternehmen eine autonome Geschäftsstrategie verfolgen können, die den jeweiligen Anforderungen Vertrieb, Marketing und Entwicklung gerechter werden soll. Welche Trennungsform gewählt werden wird, soll sich in den nächsten Monaten entscheiden.

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Im Bereich PC-Security liefert SCM Smart-Card-Lesegeräte für kontrollierten Zugang zu Computernetzwerken und sensiblen Daten. Im Bereich Digital-TV-Security ermöglichen spezielle Module von SCM den kontrollierten Zugang zu digitalen TV-Angeboten wie Pay-TV.

Dazzle wird sich laut SCM auch als eigenes Unternehmen weiter um die Entwicklung und Vermarktung von Video-Editing- und Speicherkartenprodukten für Endanwender kümmern. Welchen Namen die neu geschaffene Firma haben wird, steht allerdings noch nicht fest. Der Markenname Dazzle soll allerdings für die Endkunden-Produkte beibehalten werden.

"In den vergangenen 18 Monaten haben wir unsere Akquisitionen Microtech, Dazzle und FAST erfolgreich in einem integrierten Geschäftsbereich zusammengeschlossen", so Robert Schneider, CEO von SCM Microsystems. "Unter der Marke Dazzle haben wir in den USA und in Großbritannien die Marktführerschaft erzielt. Ich bin sicher, dass Dazzle als eigenständiges Unternehmen seine starke Marke, die Vertriebswege und sein Produktangebot weiter ausbauen wird."

"Wir sehen der Aufstellung von Dazzle als vollkommen eigenständige Firma sehr positiv entgegen und freuen uns auf ein weiterhin aufregendes Business", so Sabine Steinhoff von Dazzle Europe über die Ausgliederung.

SCM Microsystems erzielte im vierten Quartal 2001 einen Nettogewinn von 0,6 Millionen US-Dollar bzw. 4 US-Cent je Aktie. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte SCM einen Nettogewinn von 4,0 Millionen US-Dollar oder 25 Cent pro Aktie erzielt. Der operative Gewinn fiel mit 0,4 Millionen US-Dollar entsprechend der Planzahlen aus. Am Ende des Geschäftsjahres 2001 betrugen die liquiden Mittel 59,4 Millionen US-Dollar - 4,9 Millionen US-Dollar mehr als am Ende des dritten Quartals. Im gesamten Geschäftsjahr 2001 ergibt sich auf Grund des sehr schwachen ersten Quartals ein Nettoverlust von 4,6 Millionen US-Dollar oder 30 Cent pro Aktie. Der Umsatz lag insgesamt mit 184,9 Millionen Dollar um 17,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

"Wir sind davon überzeugt, dass die Aufteilung in zwei unabhängige Unternehmen dazu beitragen wird, den Shareholder Value für die SCM-Aktionäre zu erhöhen", sagte Robert Schneider, CEO von SCM Microsystems.

Im Zusammenhang mit der Trennung der beiden Kernbereiche hat SCM eine Wertermittlung seiner Goodwill-Positionen durchgeführt. Dies führte im Zusammenhang mit den neuen Bilanzierungs-Regeln nach US-GAAP im vierten Quartal zu Abschreibungen von 36,1 Millionen US-Dollar. Diese wirken sich jedoch nicht auf die Liquidität aus. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet SCM im Bereich PC-Security und Digital-TV-Security mit einem Umsatz von 90 bis 100 Millionen US-Dollar. Das Segment Consumer-Produkte soll voraussichtlich 80 bis 85 Millionen US-Dollar umsetzen. Bei der künftigen Geschäftsentwicklung der beiden Segmente zähle für das Management Gewinnerzielung mehr als Wachstum, heißt es von SCM.

Für die Trennung der beiden Kerngeschäfte rechnet SCM in den kommenden drei Quartalen mit Kosten von jeweils 0,75 bis 1,2 Millionen US-Dollar.



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