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VATM: Preiserhöhung der Telekom ist der falsche Weg

Mehr Wettbewerb gefordert. Als den falschen Weg bezeichnet Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), die heute bekannt gewordene vorläufige Genehmigung für erhöhte monatliche Grundgebühren der Telekom. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat dem Antrag der Telekom vorläufig zugestimmt, die monatlichen Grundgebühren für Kunden zu erhöhen.
/ Andreas Donath
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Mit diesem Schachzug versuche die Deutsche Telekom AG (DTAG), die dringend nötigen Preissenkungen für die Anmietung und Bereitstellung der Leitungen durch die Wettbewerber zu verhindern. "Überfällig ist die seit langem geforderte Kostensenkung für diese Vorprodukte, denn nur so kann endlich Wettbewerb im Ortsnetz entstehen" , so Jürgen Grützner.

Die Wettbewerber hätten längst nachgewiesen, dass man effiziente und kostengünstige Endkundenanschlüsse realisieren kann, so VATM. Neben den unverändert hohen monatlichen Mietpreisen, die die Telekom den Wettbewerbern in Rechnung stellt, seien es vor allen Dingen die Einmal- und Kündigungsentgelte, die bei den Wettbewerbern zu Buche schlagen. Die Regulierungsbehörde wird bereits in wenigen Wochen über die Höhe dieser Entgelte zu entscheiden haben. "Mehr Wettbewerb und nicht eine Erhöhung der Endkundenpreise für die Grundgebühr muss das Ziel der Regulierung sein."


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