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BMBF: Weichen für IT-Forschung neu gestellt

1,5-Milliarden-Euro-Programm "IT-Forschung 2006" in Berlin vorgestellt

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat am heutigen Dienstag, dem 26. Februar 2002, in Berlin gemeinsam mit dem BITKOM-Vizepräsidenten Jörg Harms ein neues Förderprogramm "IT-Forschung 2006" vorgestellt. "Mit 'IT-Forschung 2006' werden die Weichen dafür gestellt, dass Deutschland bei der Gestaltung der 'Informationsgesellschaft Europa' eine Schlüsselrolle spielt", verspricht Bulmahn.

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Gerade in einer Phase der Wachstumsschwäche sei es notwendig, die Märkte von morgen vorzubereiten und hierfür die notwendigen Innovationen zu schaffen, so die Ministerin. Da die Innovationsprozesse und das Marktgeschehen schneller sind als die Reaktionszeiten der bisherigen Programmplanungen, seien die klassischen Förderprogramme und -verfahren für das Internetzeitalter nur noch bedingt tauglich. Das Förderprogramm "IT-Forschung 2006" soll dieser Erkenntnis Rechnung tragen.

Neu an "IT 2006" sei eine starke Ausrichtung der Software-Förderung an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). In den nächsten Tagen soll eine neue Maßnahme zum "Software Engineering" gestartet werden, bei der als Pilotprojekt vereinfachte Antrags- und Förderverfahren angewendet werden. Bulmahn dazu: "Entscheidungen über vorliegende Förderanträge sollen innerhalb von ein bis zwei Monaten getroffen werden. Besonders im Softwarebereich ist dies dringend notwendig." Das stärke die Position in neuen Märkten und schaffe Arbeitsplätze.

BITKOM-Vizepräsident Jörg Harms: "Eine solche strategische Forschungsförderung ist dringend nötig. Mittelständischen Unternehmen wird oftmals erst dadurch eine eigene Forschung und Entwicklung ermöglicht." Der Wertschöpfungsanteil von Software würde z. B. in der Automatisierungstechnik bis zu 80 Prozent betragen. Bislang setze aber nur jedes dritte Softwarehaus ingenieurmäßige Methoden bei der Software-Entwicklung ein. "Das Forschungsprogramm muss die Bedeutung von Software als generische Wertschöpfungstechnologie in besonderem Maß berücksichtigen", so Harms weiter. Hierbei solle man sich vor allem auf die Technologie- und Anwendungsschnittstellen konzentrieren, z. B. bei der Vernetzung von Systemen.

Die anstehenden technologischen Neuausrichtungen sollen deutschen Firmen die Gelegenheit geben, erstmals Vorreiter bei Internettechnologien zu werden. "Unser Ziel ist eine weltweite Spitzenposition beim mobilen Internet bis 2006. Im Mobilfunkbereich ist Europa insbesondere Deutschland den USA schon heute um Jahre voraus", betont Bulmahn. Aber auch bei der Internetkommunikation über das Festnetz sollen künftig die deutschen Stärken besser zum Tragen kommen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Mittel für die Informationstechnik einschließlich des Bereichs Neue Medien in der Bildung seit 1998 um insgesamt 39,5 Prozent gesteigert. Mit dem neuen Forschungsprogramm werden nun mehr als 1,5 Milliarden Euro für den Zeitraum 2002 bis 2006 für die Projektförderung zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen noch einmal 1,5 Milliarden Euro für die institutionelle Förderung, heißt es vom BMBF.

Weitere Informationen zum BMBF-Förderprogramm IT-Forschung 2006 finden sich im Internet unter dem Link www.it2006.de.


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