Beta 1 von Opera 6.0 für Linux mit SDI-Bedienung
Erstes Opera für Linux auf Wunsch mit Single Document Interface
Nach drei Alpha-Versionen bietet Opera jetzt die erste Beta-Version von Opera 6.0 für die Linux-Plattform an, die jetzt nicht mehr nur mit einer MDI-Oberfläche betrieben werden kann. Das bedeutet, dass Opera auf Wunsch für jedes neue Browser-Fenster auch eine neue Programminstanz startet. Bislang öffnete Opera in der Linux-Welt alle Web-Fenster innerhalb der Programmoberfläche. Zudem verspricht der Hersteller eine deutlich höhere Stabilität der Beta 1 gegenüber der Technology Preview 3.
Opera 6.0 Beta 1 erlaubt als erste Opera-Version für Linux eine Oberflächen-Bedienung wahlweise über MDI (Multiple Document Interface) oder SDI (Single Document Interface). Bisher arbeitete Opera für Linux ausschließlich im MDI-Modus, so dass alle Webseiten innerhalb der Opera-Programmoberfläche geöffnet wurden. Wenn man sich für die neue SDI-Variante in Opera entscheidet, wird für jede neue Webseite auch eine neue Opera-Instanz geöffnet. Um die SDI-Bedienung zu aktivieren, muss man den Browser mit dem Parameter -sdi starten.
Ansonsten kennt die Beta 1 von Opera 6.0 für Linux im Wesentlichen nur kleinere Verbesserungen. So sollen sich Kontextmenüs nicht mehr direkt nach dem Öffnen gleich wieder schließen. Programme, die aus Opera heraus gestartet werden, können auf Wunsch in einem Fenster ausgeführt werden. Beim Laden von Bildern friert die Fortschritts-Anzeige nicht mehr ein. Zudem sollen die Probleme im Zusammenhang mit animierten GIF-Dateien bereinigt sein.
Um Datenverluste auf vollen Datenträgern zu verhindern, werden die Lesezeichen und Kontaktdaten nun in einer temporären Datei zwischengespeichert. Außerdem sollen die Schwierigkeiten bei der Anzeige der Site games.yahoo.com behoben sein. Auch der Bug in den Spracheinstellungen, der Opera zum Absturz bringen konnte, wurde beseitigt.
Die Toolbar-Buttons unterstützen nun Alpha-Blending. Ferner wurde die Anzeige von nicht-lateinischen Webseiten weiter verbessert, wobei es noch immer vereinzelte Probleme gibt. Bei der Zoom-Funktion will der Hersteller nun die Probleme mit einigen Seiten-Elementen beseitigt haben. Die Funktion "opera:plugins" zeigt nun mehr korrekte Informationen an.
Opera 6.0 Beta 1 für Linux steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






Hallo, es gibt offenbar manche Anwender, die sich daran stören. Und da die SDI-Bedienung...
Hallo, darüber haben wir bereits berichtet, als es die Technology Preview 1 von Opera 6.0...
Dann probier es mal mit KDE 2.2.x, da werden die verschiedenen Instanzen einer...
Hallo! -- auch Linuxuser -- Ich finde SDI besser. Alle Operafensterchen sind "innerhalb...