Vernetzungsstandard für Hausgeräte bis Ende 2002 fertig?

Einigung des Verbands europäischer Hausgerätehersteller für Ende 2002 erwartet

Laut dem Hausgerätehersteller Miele gehen Haushalte zwar mit Riesenschritten ins digitale Zeitalter, es fehle jedoch noch ein branchenübergreifender europäischer Standard für Schnittstellen. Erst dann könnten serienreife Produkte entwickelt werden, betont Rudolf Miele.

Artikel veröffentlicht am ,

Ein gemeinsamer Standard sei deshalb nötig, damit alle im Haus miteinander vernetzten Geräte dieselbe Sprache sprechen. Eine Berücksichtigung mehrerer konkurrierender Techniken würde Elektrogeräte zu teuer machen. Die Mitglieder des Verbands europäischer Hausgerätehersteller CECED, darunter auch Miele, bemühen sich deshalb um einen einheitlichen Standard zur Datenübertragung innerhalb des Hauses. Die Einigung werde noch in diesem Jahr erwartet, so Miele.

Mit diesem gemeinsamen Standard könne Miele@home, ein in Pilotprojekten bereits erprobtes Konzept für das vernetzte Haus, bald für jeden Haushalt Wirklichkeit werden, ohne dass man sich um verschiedene Systeme kümmern muss: Ein zentrales Terminal wird als Bedienelement wie jedes andere Elektrogerät eingebaut. Auch Hausgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank oder Wäschetrockner lassen sich wie gewohnt über die Steckdose an das Stromnetz anschließen. Der Datenaustausch zwischen Terminal und Hausgeräten findet dann über die vorhandene Stromleitung statt: per Power Line Communication, kurz PLC. Dadurch sei auch das Nachrüsten von Miele@home in bestehenden Haushalten kein Problem.

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hm 21. Jan 2005

Miele@home ist ja gerade auch wieder auf der IMM in Köln zu sehen. Weiss da jemand...

fridi 04. Apr 2002

Was soll dieser Mist hier

Gerhard Müllritter 04. Mär 2002

LON spielt derzeit in deutschen Haushalten keine Rolle. Schon eher EIB. LON ist nämlich...

Matthias 27. Feb 2002

Und das waren alle Fehler die Sie gefunden haben?



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