Seagate mit Serial-ATA-Festplatten bald am Start
Native-Serial-ATA-Schnittstelle demonstriert
Seagate hat angekündigt, erste Festplatten mit dem neuen Serial ATA Interface noch im Laufe dieses Jahres auf den Markt bringen zu wollen. Seagate betonte anlässlich einer Produktdemonstration auf dem Intel Developer Forum, dass man eine echte Serial ATA entwickelt hat, die es nicht notwendig mache, an irgendeiner Stelle eine Umwandlung in das alte parallele ATA-Protokoll vornehmen zu müssen.
Das Design soll eine Übertragungsgeschwindigkeit von 150 Mbytes pro Sekunde ohne zusätzlichen Overhead ermöglichen. Seagate hat dazu eine Ein-Chip-Lösung entwickelt, die die bisherigen Vier-Chip-Lösungen ersetzen soll.
In der dritten Entwicklungsgeneration soll Serial ATA dann eine Geschwindigkeit von 600 Mbytes pro Sekunde erreichen und damit sechsmal schneller als der gegenwärtige ATA-Standard sein. Gleichzeitig soll die Verkabelung vereinfacht und eine Hotpluggingfähigkeit hinzukommen. Die neue serielle I/O-Architektur soll die bislang paralle I/O-Struktur ersetzen und eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zu DVD-Laufwerken, Festplatten und CD-Brennern mit hohen Bandbreiten liefern.
Seagate erwartet die Auslieferung erster Serial-ATA-Festplatten noch in diesem Jahr, wenn die ersten Chiphersteller Onboard-Hostcontroller und Erweiterungskarten auf den Markt bringen.
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