SH5-100 - Erster SH-5-Prozessorkern von SuperH

64-Bit-Embedded-RISC-Prozessor für Multimedia-Anwendungen

Das 2001 von Hitachi und STMicroelectronics gegründete Embedded-RISC-Prozessor-Hersteller SuperH hat den ersten Prozessorkern der SH-5-Architektur fertig gestellt. Der SH5-100 integriert einen 64-Bit-CPU-Kern mit Fließkommaeinheit, SIMD-Befehlssatz (single instruction, multiple data) für Multimedia-Anwendungen und On-Chip-Debugging-Fähigkeiten.

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Die optionale Fließkommaeinheit des SH5-100 soll dem Prozessorkern bei 3D-Grafikberechnungen unter die Arme greifen. Laut SuperH schafft sie bis zu vier Multiplikations- und drei Additions-Operationen pro Taktzyklus, was bei einer Taktrate von 400 MHz in eine Leistung von 2,8 GFLOPS resultieren soll. Die zusätzlichen SIMD-Instruktionen sollen bei typischen Bild- und Audio-Berechnungen 9,6 GOPS erreichen. Der VSI-konforme SuperHyway-Bus des SH-5 soll für schnellen Datenaustausch mit anderen Basis-Komponenten sorgen. Bei einer Taktrate von 400 MHz soll der SH5 eine Rechenleistung von 700 MIPS erzielen und dabei eine Leistungsausnahme von weniger als 400 mW haben.

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Der SH-5 ist für komplexe System-on-Chip-(SOC-)Designs und den Multimedia-Embedded-Bereich gedacht. Er soll sich für Set-Top-Boxen ebenso eignen wie für die Bereiche Internet-Telefonie, Grafik, Spiele und Auto-Unterhaltungssysteme. Der SH-5 arbeitet mit Betriebssystemen wie Windows CE, VxWorks, Linux, QNX, Nucleus+, OS-9, JavaOS und anderen. Zudem ist er laut Hersteller kompatibel zu früheren SuperH-Prozessoren wie dem verbreiteten SH-4. Etwaige Softwareinvestitionen wären somit geschützt, verspricht SuperH.

Der SH-5 kann nun von Herstellern in Lizenz genutzt werden, die nötige Software sowie Entwicklungs-Tools bietet SuperH an.

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