Motorola präsentiert HA Linux 3.0

Neue Version soll eine Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent erreichen

Motorola bringt die neue Version 3.0 der Linux-Distribution HA Linux auf den Markt. Mit der Hochverfügbarkeits-Software sollen Netzbetreiber unternehmenskritische Anwendungen entwickeln können, die eine Systemverfügbarkeit von 99,999 Prozent und mehr erfordern. Die neuen Komponenten von HA Linux 3.0 sollen zudem den Weg ebnen, um eine Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent zu erreichen, ein Stillstand von weniger als 30 Sekunden pro Jahr.

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HA Linux 3.0 unterstützt Motorolas neue Multi-Service Packet Transport Platform MXP. Beide Produkte sollen voraussichtlich im zweiten Quartal 2002 erhältlich sein.

Dabei bietet HA Linux 3.0 Features wie Software-Upgrades im laufenden Betrieb, das gilt sowohl für Upgrades von Firmware, Betriebssystem als auch Anwendungskomponenten. Durch den erweiterten Einsatz von Systemprüfpunkten sollen sich Systemfehler, die durch das Aufspielen von Software-Upgrades entstehen, leicht wieder beheben lassen.

Zudem verfügt Motorolas HA-Linux 3.0 über einen redundanten Kommunikationspfad, mit dem sich System-Events zuverlässig über ein Netzwerk verteilen lassen. Anwender sind außerdem in der Lage, Failover-Funktionen innerhalb der Netzwerk-Umgebung zu verwalten. Über eine SNMP-Schnittstelle für alle Event-Manager- und Event-Director-Kommandos können Anwender zudem ihre gesamte Systemlandschaft von einem zentralen Punkt aus überwachen.

Checkpoint Services sollen Applikationen die Grundstruktur bieten, um Daten über TCP/IP-Verbindungen auszutauschen. Sie verkürzen laut Motorola die Übertragungszeit und erlauben den Einsatz von "higher restart models".

Die neue Version von HA Linux ist besonders auf die Bedürfnisse von Erstausrüstern aus der Telekommunikationsindustrie ausgerichtet, die kritische Anwendungen wie Softswitches, Media Gateways und SS7 Gateways entwickeln. Die Software unterstützt dabei Motorolas neue Multi-Service Packet Transport Platform MXP, die einen Datendurchsatz von 700 Gigabit pro Sekunde erreichen soll.

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