• IT-Karriere:
  • Services:

DENIC beschränkt Registrierung von Domains

Vorerst keine .de-Domains mit Bindestrichen an dritter und vierter Stelle mehr

Domainnamen, die mit einer Zeichenfolge beginnen, die zukünftig zur Kennzeichnung einer Domain mit Sonderzeichen (so genannte Internationalisierte Domainnamen, IDN) dienen wird, können vorerst unter .de nicht mehr registriert werden. Betroffen sind alle Domainnamen, bei denen an der dritten und vierten Stelle ein Bindestrich steht, wie etwa zq--beispiel.de.

Artikel veröffentlicht am ,

Die deutsche Registrierungsstelle DENIC will mit dieser Maßnahme sicherstellen, dass der spätere Übergang zu den neuen Domains technisch geordnet verläuft und alle Interessenten an IDN die gleiche Ausgangsposition für eine Eintragung erhalten. Aus diesem Grund werden auch keine Vormerkungen für Domains mit Umlauten oder Sonderzeichen vorgenommen.

Stellenmarkt
  1. EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie,- Gebäude- und Solartechnik mbh, Stuttgart
  2. EDAG Engineering GmbH, Mönsheim

Bereits registrierte Domains mit Bindestrichen an dritter und vierter Stelle bleiben weiter bestehen und können von den Inhabern wie bisher genutzt werden.

Zudem sind Anpassungen der Registrierungsbedingungen und -richtlinien erforderlich, da bei IDN erstmals die registrierte Zeichenkette nicht dem Namen bzw. dem Begriff entspricht, für die sie steht und die der Anwender im Webbrowser oder bei der E-Mail-Adressierung eingibt.

Über die Einführung der IDN wird seit längerer Zeit beraten. Im Unterschied zu bisherigen Domains, die auf die 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets, die Ziffern 0 bis 9 und den Bindestrich beschränkt waren, werden mit IDN auch Umlaute und Akzente, aber auch komplette andere Alphabete wie arabische oder chinesische Schriftzeichen in Domainnamen möglich. Dazu müssen diese "Sonderzeichen" in die bisher verwendeten Zeichen, den ASCII-Code, übersetzt werden.

Inzwischen favorisiert man dabei die so genannte "Punycode"-Kodierung, die wahrscheinlich noch in diesem Frühjahr zum zukünftigen Standard erhoben werde, so die DENIC. Internationalisierte Domainnamen werden dann mit einem vier Zeichen langen Präfix beginnen, das noch nicht exakt definiert ist, auf jeden Fall aber an der dritten und vierten Stelle einen Bindestrich enthält. Durch dieses Präfix wird angezeigt, dass in dem Domainnamen ein oder mehrere Sonderzeichen auftreten werden.

Sobald man sich international auf einen verbindlichen Standard geeinigt hat, will die DENIC die notwendigen technischen Anpassungen vornehmen. Ab wann die Registrierung von Domainnamen mit Sonderzeichen beginnen wird, steht noch nicht fest. Der Termin und Einzelheiten zum Verfahren bei der Einführung sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 2,49€
  3. 19,99
  4. (-80%) 9,99€

Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


      •  /